Tourismus oder dauerhafte Besiedlung: Bayreuther Studie zeigt unterschiedliche Folgen für die Tierwelt an Küsten

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Auf ungestörten Stränden der Malediven kommen Einsiedlerkrebse in hoher Zahl vor; sie ernähren sich von angespültem Material und stellen so eine wichtige Verbindung zwischen Meer und dem Inland dar.
Foto: S. Steibl

Küsten sind Lebensräume für viele bedrohte Arten und haben deshalb einen hohen ökologischen Wert. Von den Menschen werden sie auf sehr unterschiedliche Weise genutzt: als dauerhafte Siedlungsgebiete oder als touristische Reiseziele. Forscher der Universität Bayreuth haben jetzt erstmals in einer Modellstudie auf den Malediven nachweisen können, dass diese Formen der Küstennutzung jeweils unterschiedliche ökologische Folgen haben. Dabei wurden Einsiedlerkrebse als Fallbeispiel verwendet. In der Zeitschrift Scientific Reports stellen die Wissenschaftler ihre Untersuchung vor.