Die „Neuen" geben sich kryptisch: Die Folgen invasiver Arten sind oft kaum abzuschätzen

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„Same same but different“: Grauer Laubfrosch (Hyla versicolor; rechts) und sein aus Amerika stammender Verwandter Copes Grauer Laubfrosch (Hyla chrysoscelis; links), zwei Überträger des Chytridpilzes, äußerlich nicht zu unterscheiden.
Foto: J. Harding

In Neuseeland und auf anderen Inseln sind es Ratten, in Europa ist es beispielsweise der Kamberkrebs, der die Krebspest überträgt: Invasive Arten können heimische Tier- und Pflanzenarten an den Rand der Ausrottung bringen. Oft bleiben sie lange Zeit unentdeckt, oder ihre schädigenden Einflüsse sind nicht gleich offensichtlich. Dieser Umstand – der im Englischen als „crypticity“ bezeichnet wird – ist eine große Herausforderung für das Management von Artengemeinschaften und den Schutz der Biodiversität. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam.

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