Interview mit Prof. Köck zum Thema Wolfsmanagement - "Töten nur im Einzelfall"

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Zwei sächsische Wolfswelpen des Daubener Rudels im Dezember 2015.
Zwei sächsische Wolfswelpen des Daubener Rudels im Dezember 2015.
M. Hahmann

Die Zahl der Wölfe in Deutschland wächst – und damit auch die Debatte darüber, ab welcher Bestandsgröße das Tier geschossen werden darf. Der „günstige Erhaltungszustand“ müsse gewahrt sein, heißt es. Von 1000 Exemplaren ist die Rede. Muss man dabei die Wölfe in Westpolen mit dazuzählen? Selbst wenn, sagt Umweltjurist Wolfgang Köck, „können wir gegenwärtig noch nicht von 1 000 erwachsenen Tieren sprechen“.