Wie funktioniert der Magnetsinn von Tieren?

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Die bei uns heimische Gartengrasmücke ist ein Langstreckenzieher und fliegt zum Überwintern bis ins südliche Afrika.
Foto: H. Mouritsen/Universität Oldenburg

Auf ihren oft mehrere tausend Kilometer langen Flügen navigieren Zugvögel erstaunlich präzise. Sie orientieren sich dabei am Sonnenstand, an den Sternen und am Erdmagnetfeld. Wie Vögel und andere Tiere das Magnetfeld eigentlich wahrnehmen und wie sie die entsprechenden Informationen im Gehirn verarbeiten, beschreibt Prof. Dr. Henrik Mouritsen von der Universität Oldenburg in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Nature“. Der Neurobiologie, der dieses Thema seit mehr als 15 Jahren erforscht, fasst in seiner Übersichtsarbeit den Stand der Forschung zu Wanderungen im Tierreich und das Wissen über den Magnetsinn zusammen.

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