Fos­si­les Zoo­plank­ton zeigt, dass ma­ri­ne Öko­sys­te­me im An­thro­po­zän an­ge­kom­men sind

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Die Ar­ten­zu­sam­men­set­zung von plank­to­ni­schen Fo­ra­mi­ni­fe­ren aus der Ver­gan­gen­heit wird im Se­di­ment ge­spei­chert.
Foto: MARUM, Uni­ Bre­men; M. Ku­ce­ra

Der von Men­schen ver­ur­sach­te Kli­ma­wan­del wirkt sich auf die Ar­ten­viel­falt und Öko­sys­te­me aus, und ma­ri­ne Öko­sys­te­me sind kei­ne Aus­nah­me. Um zu be­wer­ten, wie ge­nau der Kli­ma­wan­del Öko­sys­te­me be­ein­flusst, muss der ak­tu­el­le Zu­stand mit vor­in­dus­tri­el­len Zeit­räu­men ver­gli­chen wer­den. Jetzt ha­ben For­scher des MARUM – Zen­trum für Ma­ri­ne Um­welt­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­si­tät Bre­men so­wie des In­sti­tuts für Che­mie und Bio­lo­gie des Mee­res der Uni­ver­si­tät Ol­den­burg nach­ge­wie­sen, dass sich Ge­mein­schaf­ten ma­ri­nen Plank­tons aus heu­ti­ger und vor­in­dus­tri­el­ler Zeit nach­weis­bar un­ter­schei­den. Das ma­ri­ne Plank­ton hat so­zu­sa­gen das An­thro­po­zän er­reicht. Dazu ha­ben die For­scher die Zu­sam­men­set­zung fos­si­len Plank­tons (Fo­ra­mi­ni­fe­ren) in Se­di­men­ten aus der vor­in­dus­tri­el­len Ära mit der aus neue­rer Zeit ver­gli­chen. Ihre Er­geb­nis­se hat das Team in der Fach­zeit­schrift Na­tu­re ver­öf­fent­licht.