Entengrütze: Neue Fakten über eine kleine Pflanze

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 Die Wasserlinse, auch Entengrütze genannt. Von ihr nahmen Forscher Proben aus 68 Gewässern weltweit.
Die Wasserlinse, auch Entengrütze genannt. Von ihr nahmen Forscher Proben aus 68 Gewässern weltweit.
K. J. Appenroth

Für Enten und Schnecken ist sie ein Leckerbissen, Teichbesitzern ist sie manchmal ein Dorn im Auge: die Wasserlinse, besser bekannt als Entengrütze. Für Forscher sind die kleinen und schnell wachsenden Pflanzen von großem Interesse, nicht zuletzt, weil sie auch industriell angewendet werden – zum Beispiel, um Abwässer zu reinigen oder Energie zu gewinnen. In einer aktuellen Studie hat sich ein internationales Forscherteam aus Münster, Jena, Zürich und dem indischen Kerala das Erbgut einer speziellen Entengrützen-Art, der Vielwurzeligen Teichlinse, genauer angesehen.