Deutschland ist Vertragsstaat des Nagoya-Protokolls: Botanischer Garten Berlin unterstützt Umsetzung

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Botanischer Garten Biodiversität
Botanische Gärten beherbergen eine Fülle von Pflanzenarten aus aller Welt
Foto: I. Haas / Botanischer Garten Berlin

Seit der Biodiversitätskonvention von 1993 ist es internationaler Konsens, dass genetische Ressourcen Eigentum des Staates sind, in dem sie vorkommen. Nutzen Wissenschaftler aus anderen Ländern diese Ressourcen zur Entwicklung eines marktfähigen Produkts oder für die Grundlagenforschung, muss das im Einklang mit den geltenden Gesetzen des Herkunftslandes geschehen, die ggf. eine Beteiligung an den Gewinnen aus der Nutzung vorsehen. Deshalb hat das Nagoya-Protokoll eine unmittelbare Bedeutung für alle, die mit genetischen Ressourcen aus anderen Ländern arbeiten – auch für Grundlagenforscher, die sich der Erforschung der weltweiten biologischen Vielfalt beschäftigen.