BRIESE-Preis 2018: Fokus Ozeanversauerung – Großer Fortschritt bei Ostsee-pH-Monitoring und mehr

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Preisverleihung BRIESE-Preis 2019
Der BRIESE-Preis für Meeresforschung 2018 wurde heute am IOW an Dr. Jens Daniel Müller (m.) verliehen. Kapitän Klaus Küper (r.) von der BRIESE-Reederei, IOW-Direktor Ulrich Bathmann (l.).
IOW / K. Beck

Den diesjährigen BRIESE-Preis für Meeresforschung erhält Dr. Jens Daniel Müller vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde. Die Jury würdigt damit seine Forschung zu den Besonderheiten der Ozeanversauerung in Rand- und Küstenmeeren. Am Beispiel der Ostsee zeigte Müller auf, dass diese unter fundamental anderen Voraussetzungen stattfindet als im offenen Ozean. Mit der Weiterentwicklung einer hochpräzisen optischen pH-Messmethode, die bislang nur bei den hohen Salzgehalten der offenen Weltmeere eingesetzt werden konnte, jetzt aber auch in weniger salzigem Brackwasser anwendbar ist, schuf er außerdem die Grundlage, um pH-Änderungen auch im Brackwasser weltweit vergleichbar zu machen.

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