Aktuelle Ausschreibungen

BMEL veröffentlicht neuen Förderschwerpunkt „Nachhaltige Waldwirtschaft“ (Deadline für Projektskizzen: 30.09.2014) →mehr

3. sDiv Call für Workshops, Postdocs und Sabbaticals (Deadline: 15.11.2014) →mehr


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Aktuelles

Sensibler Nachwuchs: Junge Seesterne reagieren empfindlicher auf Ozeanversauerung als erwachsene

Seesterne-Versauerung Isabel Casties GeomarJunge Seesterne aus der Ostsee im Labor des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Foto: Isabel Casties, GEOMARJüngere Exemplare einer Seesternart aus der Ostsee verkraften die Versauerung des Meerwassers offenbar weniger gut als ihre erwachsenen Artgenossen. Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigten in einem Labor-Experiment, dass jüngere Tiere bereits unter geringfügig erhöhtem Kohlendioxid-Gehalt weniger fressen und langsamer wachsen als unter Normalbedingungen.

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Neuer Bericht der CBD: Erhaltung der biologischen Vielfalt wird weiterhin aufgeschoben 

Achtung: Die folgenden Informationen entstammen einer vorläufigen Version des Berichtes und sind vor offizieller Veröffentlichung am 6.10.2014 nicht zitierfähig!

COP12-logoDer Global Biodiversity Outlook 4 (GBO4) stellt eine düstere Halbzeitbilanz dar. Fast alle Ziele, die sich die Staatengemeinschaft im Übereinkommen über die biologische Vielfalt CBD bis 2020 gesetzt hatte, werden voraussichtlich verfehlt werden. Der GBO ist die wichtigste Publikation der Konvention und gibt einen Überblick über die Situation der biologischen Vielfalt und den Erfolg ihrer Erhaltung. Er wird am 6. Oktober 2014 bei der Vertragstaatenkonferenz COP12 in Korea vorgestellt. NeFo begleitet die Konferenz tagesaktuell im Blog und vermittelt thematische Ansprechpartner aus der Forschung.

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Biodiversität sichert unser aller WohlergehenBION-Logo

Über 300 Wissenschaftler, Experten und Praktiker aus 38 Ländern und 112 internationalen und nationalen Organisationen informierten und diskutierten bei der ersten Internationalen BION-Konferenz drei Tage über die Erhaltung und Schutz von Pflanzen, Tierwelt und Lebensräumen.

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Der kleinste Käfer Europas nun auch genetisch erfasst

Baranowskiella ehnstromi hair Lars HendrichDer Federflügler Baranowskiella ehnstromi, hier neben einem menschlichen Haar, ist mit bloßem Auge kaum zu sehen. Foto: Dr. Lars Hendrich.Die kleinste Käferart Europas ist der weniger als einen halben Millimeter messende Zwergkäfer oder Federflügler mit dem wissenschaftlichen Namen Baranowskiella ehnstromi. Forschern der Zoologischen Staatsammlung München gelang es, in wahrer Detektivarbeit mehrere Exemplare des Käfers zu finden. Im Labor konnten sie erstmals seinen Gen-Code entschlüsseln und im Internet als sogenannten DNA-Barcode für alle Wissenschaftler weltweit kostenlos verfügbar machen.

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Per Smartphone die Leistungen der Natur entdecken – „Wissenswege“ im Osterzgebirge eröffnet

Wissenswege Osterzgebirke IOEWQuelle: IÖR; Daten: OSM [ODbL 1.0] CORINE L C [EEA]Auf drei Wegen durch das Osterzgebirge können Wanderer künftig mit Informationen aus Smartphone oder Tablet-PC erfahren, welche Schätze die Natur bereithält. Die Wissenwege sind ein Ergebnis des Forschungsprojektes „Mehrwert Natur Osterzgebirge“. In dem Projekt haben deutsche und tschechische Wissenschaftler untersucht, welche Leistungen verschiedene Ökosysteme entlang der deutsch-tschechischen Grenze erbringen. Die Ergebnisse werden nun bei drei geführten Wanderungen vorgestellt.

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Weidetiere erzeugen Vegetationsmuster

Weidetiere Uni Goettingen Sabrina JerrentrupFoto: Sabrina JerrentrupWeidende Rinder beeinflussen die Artenvielfalt des Grünlandes maßgeblich. Das konnten Wissenschaftler der Universität Göttingen in einem Langzeitexperiment auf altem Dauergrünland nachweisen. Das Grünland in Mitteleuropa trägt wesentlich zur Biodiversität der Agrarlandschaften bei. Diese Vielfalt ist jedoch nach wie vor in hohem Maße durch die Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung gefährdet. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass die Intensität der Beweidung über den Nutzen für die Biodiversität entscheidet. 

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Einfache Merkmale bestimmen die kontinentale Verbreitung von Bäumen

Baumkronen by Andreas Agne pixelio.deFoto: Andreas Agne / pixelio.deForscher des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig und des Max-Planck-Institut für Biogeochemie Jena haben eine neue Methode gefunden, mit der sich die Auswirkungen des Klimawandels auf einzelne Pflanzenarten noch zuverlässiger als bisher vorhersagen lassen. Die Wissenschaftler benutzen einfache Pflanzenmerkmale, um die geographische Verbreitung von Pflanzen einzugrenzen. Diesen Ansatz haben sie an den Baumarten des nordamerikanischen Kontinents erfolgreich getestet.

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Welteroberung im Schneckentempo

Mittelmeer-Ackerschnecke Senckenberg HutchinsonEine Schnecke erobert die Welt: Deroceras invadens. Foto: HutchinsonWissenschaftler haben die Verbreitung der invasiven Mittelmeer-Ackerschnecke untersucht. Das Weichtier besiedelt bereits weite Teile Europas, Australiens sowie Nord- und Südamerikas. Erstmals wurde sie unter anderem in Mexiko, Costa Rica und Ecuador nachgewiesen. Die Art ist regional ein bedeutender Agrarschädling – scheint aber in extrem kalten oder heißen Gebieten an ihre Ausbreitungsgrenzen zu stoßen.

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Internationales Forscherteam entdeckt enorme Diversität bei einem südamerikanischen Laubfrosch

Suedamerikanischer Laubfrosch Frank GlawDieser kleine Laubfrosch ist von der Karibikinsel Tobago im Norden bis nach Argentinien im Süden zu finden. Foto: Frank GlawIn einer großen internationalen Kooperation unter Beteiligung deutscher Wissenschaftler gelang es, die versteckte genetische Vielfalt eines südamerikanischen Laubfrosches aufzudecken.

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Trockenheit und hohe Temperaturen machen Pflanzenschutzmittel giftiger für Bodentiere

Springschwanzart Sinella curviseta Senckenberg C. BandowSpringschwanzart Sinella curviseta. Foto: C. BandowWichtige Bodenorganismen reagieren sensibler auf marktgängige Pflanzenschutzmittel, wenn der Boden trocken ist und hohe Umgebungstemperaturen herrschen – beides Bedingungen, die in Deutschland künftig klimawandelbedingt häufiger auftreten könnten. Beide Faktoren senken sowohl einzeln als auch kombiniert deutlich den Schwellenwert, ab dem Fungizide für Springschwänze toxisch wirken. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F), der Goethe-Universität und der ECT Oekotoxikologie GmbH.

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Presseschwerpunkt Sept.

Neuer CBD-Report GBO4

COP12-logo

Rettung der Biodiversität muss wohl erneut verschoben werden

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Medientipps


3sat
nano, 30.09, 18.30 Uhr
Biber in Berlin
Biber haben in Berlin im Charlottenburger Schlosspark Seen und Bäche besiedelt. 30 der alten Bäume haben sie schon gefällt.

Deutsche Welle online 16.09.2014
Biodiversität heute für morgen

Bonn ist Sitz des Weltbiodiversitätsrates

3sat
nano, 03.09, 18.30 Uhr
Alarm auf dem Acker
Tiefenlockerer und "Transplantionen" schonen dem Boden.

3sat nano, 04.09, 18.30 Uhr
Schleichweg für Wild
Rothirsche nutzen die Grünbrücken über Autobahnen durchaus.

3sat nano, 29.08, 18.30 Uhr
Der Tod der Eschen
Schweizer Förster wollen das Eschensterben mit einem Virus bekämpfen.


Zur nefo_nackt-Medien-Sammlung

Politikberatung I – Das heikle Geschäft der Politikberatung
Der Politikwissenschaftler Dirk Messner spricht über die Fallstricke wissenschaftlicher Politikberatung (Hörsaal vom 17.09.2012)

Politikberatung II – Ethischer Rat nach Fukushima
Der Risikoforscher Ortwin Renn beschreibt Politikberatung in Krisenzeiten
(Hörsaal vom 18.09.2012)

Politikberatung III – Dissens als Taktik
Naomi Oreskes erläutert ihre Thesen über den politischen Missbrauch wissenschaftlicher Kontroversen
(Hörsaal vom 19.09.2012)

Politikberatung IV – Fragwürdige Nähe
Robert Pielke jr. untersucht die Rolle der wissenschaftlichen Berater von US-Präsidenten
(Hörsaal vom 20.09.2012)

Und eben der nächste Teil:
Vorlesungsreihe „Wissenschaftliche Politikberatung“
Braucht das Parlament den Rat der Wissenschaft?
Wie kann Wissenschaft nutzen?
Ulla Burchardt
Dienstag, 19. März 2013, 18 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Einstein-Saal
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

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