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DKN Future Earth

Aktuelles

Unsichtbare Arten: Bedrohte Arten sind in Verbreitungsmodellen unterrepräsentiert

Grüner Kobold Waldsteiger Senckenberg Michele MenegonGrüner Kobold Waldsteiger (Leptopelis barbouri), der in den Udzungwa Bergen, Tansania vorkommt und vom Aussterben gefährdet ist. Foto: Michele MenegonAufgrund begrenzter Ressourcen müssen beim Naturschutz räumliche Prioritäten gesetzt werden. Deshalb werden auch für die Planung von Schutzgebieten Verbreitungsmodelle von Arten herangezogen. Diese Verbreitungsmodelle sind jedoch nur bedingt geeignet, um bedrohte Arten zu schützen, denn aufgrund geringer Daten zum Vorkommen werden gerade sie oft nicht eingerechnet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter Mitwirkung von Dr. Christian Hof, LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum.

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Das Wild siegt über den Artenschutz

Wildverbiss Thomas Stephan nur diese PMWildverbiss im Naturwaldreservat Keula, Thüringen. Bildquelle: Thomas Stephan (www.thomas-stephan.com). Schutzgebiete im Wald können kaum zum Artenschutz beitragen, solange das Wild die artenreiche Baumverjüngung der geschützten Waldfluren auffrisst. Nicht überall wo Artenschutz erreicht werden soll, kommt es auch zum Schutz von Arten. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena haben zusammen mit rumänischen Kollegen auf fast 7000 Untersuchungsflächen in Thüringen und in Rumänien den Zustand der Waldverjüngung untersucht.

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Silbergrüner Bläuling ist Insekt des Jahres 2015

Silbergrauer Bläuling T.SchmittSilbergrauer Bläuling Foto: T.Schmitt/ SenckenbergDer Silbergrüne Bläuling ist das Insekt des Jahres 2015 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es wurde aus einer Gruppe von Schmetterlingen als Repräsentant für die Tiere des besonders empfindlichen Biotops des Trockenrasens ausgesucht.

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Vorbereitung für den "Stresstest" im Meer

Steigende Temperaturen, saureres Wasser und weniger Nährstoffe – der Klimawandel stellt das ökologische Gleichgewicht der Ozeane vor neue Herausforderungen. Viele dieser Stressfaktoren, die so genannten Stressoren, wirken gleichzeitig auf die Meereslebewesen und können sich sogar gegenseitig verstärken oder abmildern. Bisher wurden die Stressfaktoren zumeist individuell und getrennt voneinander betrachtet.

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Ostsee: Klimawandel unterläuft Schutzmaßnahmen

Forschungsschiff J.Steffen-GEOMARFoto: J.Steffen-GEOMARTrotz umfassender Maßnahmen zum Schutz der Ostsee seit Ende der 1980er Jahre nimmt die Sauerstoffarmut weiter zu. Steigende Temperaturen in den unteren Wasserschichten könnten die Erklärung dafür sein. Das ergab die erste umfassende Analyse von Messdaten an der Zeitserienstation Boknis Eck. Die Studie ist jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Biogeosciences erschienen.

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Ingenieure des arktischen Ökosystems

hohle Rhodolithe GeomarDie hohlen Rhodolithe, wie sie in den Gewässern um Svalbard vorkommen. Foto: GeomarJeder weiß um die Bedeutung von Korallenriffen für das Ökosystem. Wo sie vorkommen, stellen ihre dreidimensionalen Strukturen ökologische Nischen zur Verfügung, die sich positiv auf die Artenvielfalt auswirken. Weniger bekannt ist, dass auch andere Organismen Strukturen schaffen, die anderen als Lebensraum dienen. Ein Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) konnte nun zeigen, dass die in der Arktis lebenden corallinen Rotalgen durch ihre besondere Form Nischen für viele Tierarten bilden.

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Fisch-Taxonomie - Verräterische Steinchen

prachtgrundkaerpfling LMU Dr. Martin ReichardMännlicher Prachtgrundkärpfling. Foto: Dr. Martin ReichardDie erste umfassende Studie zu Gehörsteinchen bei afrikanischen Prachtgrundkärpflingen liefert wertvolle Informationen für die Identifikation fossiler Überreste der Fische und hilft, deren Evolutionsgeschichte nachzuvollziehen.

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Südpolarmeer: Durch Eisendüngung könnte weniger Kohlendioxid in der Tiefsee gespeichert werden

Suedpolarmeer Frank Rödel Alfred-Wegener-InstitutZwischen dem Ozean und der Atmosphäre herrscht ein reger Austausch des Treibhausgases Kohlendioxid. Foto: Frank Rödel, Alfred-Wegener-InstitutEine neue Studie zur natürlichen Eisendüngung im Südpolarmeer zeigt, dass zusätzliches Eisen die Wirksamkeit der sogenannten biologischen Pumpe, die Kohlendioxid aus den oberen Wasserschichten in die Tiefsee transportiert, reduziert.

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Geheimnisse im Harz - Vergangenheit und Zukunft der Artenvielfalt Madagaskars

Insekten in Harz Solórzano KraemerAuch filigrane Details sind im Harz gut zu erkennen. Foto: Solórzano KraemerDie Wissenschaftlerin Dr. Mónica M. Solórzano Kraemer vom Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt wird gemeinsam mit spanischen Kollegen die Kopalvorkommen Madagaskars untersuchen. Im Rahmen des von „National Geographic“ geförderten Projektes wollen die Wissenschaftler anhand von fossilen Organismen etwas über die Vergangenheit und die Zukunft des Biodiversitäts-Hotspots Madagaskar erfahren.

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Spektakulärer Erfolg: Forscher klären die Evolution der Insekten mittels DNA-Analysen auf

Sandgoldwespe Dr. Oliver Niehuis ZFMK BonnSandgoldwespe (Hedychrum nobile). Foto: Dr. Oliver Niehuis, ZFMK, BonnForschern ist es gelungen, mit einer gigantischen Datenmenge von 1478 Genen und völlig neuen DNA-Analyseverfahren den Stammbaum der artenreichsten Tiergruppe zu entschlüsseln.

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DLF Umwelt und Verbraucher, 07.11.2014
Das grüne Band Europa - Schatzkammer biologischer Artenvielfalt

ZEIT-Online, 1.10.2014
Die Vielfalt der Erde (ver-)schwindet
UN-Konferenz zum Schutz der Biodiversität – Klartext ist nötig


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