Aktuelle Ausschreibungen

Launch of the BiodivERsA 2015 Joint Call for International Research Proposals, cofunded by the European Commission

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Aktuelles / Termine

Savannen dominieren die Schwankungen der Landvegetation als Kohlenstoffsenke

Savannenlandschaft in TansaniaSavannenlandschaft in Tansania. Foto: Fritz/HeinrichSeit über 50 Jahren nimmt die Landvegetation mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf, als sie wieder abgibt. Ändert sich diese Senken-Funktion, ist auch der CO2-Gehalt der Atmosphäre und damit das Klima betroffen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie haben nun zusammen mit internationalen Kollegen den Beitrag verschiedener Ökosysteme untersucht: Während Waldökosysteme die Gesamtstärke der Kohlenstoffsenke bestimmen, sind halbtrockene Ökosysteme wie Savannen und Buschland für den Großteil ihrer jährlichen Schwankungen hauptverantwortlich. Die Studie erschien in der Science-Ausgabe vom 22. Mai.

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Im Reich des Planktons - Vielfalt im Meer weitaus größer als bisher bekannt

An Bord der TARA. Foto: Andres PeyrotAn Bord der TARA: Dr. Raphael Morard vom MARUM bearbeitet Meerwasser-Proben. Foto: Andres PeyrotDas US-Wissenschaftsmagazin Science veröffentlichte in einer Spezialausgabe fünf wissenschaftliche Studien zur Vielfalt und den Wechselbeziehungen kleinster Meeresorganismen, des sogenannten Planktons. Grundlage sind Expeditionen mit dem französischen Schoner TARA, die zwischen 2009 und 2013 stattfanden. Internationale Meeresforscher aus vielen Fachrichtungen, darunter auch MARUM-Wissenschaftler, sammelten dabei rund 35.000 Meerwasser- und Planktonproben aus 210 Regionen. In Science legen sie jetzt erste Auswertungen vor.

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G7 veröffentlicht Fortschrittsbericht zu „Biodiversity"

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat am 22. Mai 2015 den G7-Elmau-Fortschrittsbericht „Biodiversity – A vital foundation for sustainable development" veröffentlicht. Die Erstellung des Berichts, in dem die G7-Staaten ihre Bemühungen um den Erhalt der biologischen Vielfalt analysieren, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) sowie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) maßgeblich unterstützt.

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Wespe wird Weltspitze: Ameisenmauer-Wespe unter Top -10 der ungewöhnlichsten Arten gewählt

Jedes Jahr wählt das renommierte „International Institute for Species Exploration" (IISE) aus den jährlich rund 18 000 neu entdeckten und benannten Organismenarten die Top-10 der ungewöhnlichsten Arten aus. Ein internationales Komitee aus namhaften Biodiversitätsforschern wählte die Ameisenmauer-Wespe Deuteragenia ossarium, die von dem Wissenschaftler Michael Ohl aus dem Museum für Naturkunde Berlin beschrieben wurde, unter die Top-10 des Jahres 2015.

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Landschaftspflege statt Monokultur

Potentieller Energieträger: Landschaftspflegegras von Streuobstflächen. Foto: Leible / ITASPotentieller Energieträger: Landschaftspflegegras von Streuobstflächen. Foto: Leible / ITASDie Erzeugung von Biogas aus Silomais boomt. Doch die grüne Energieerzeugung hat auch Schattenseiten: So blockieren Maismonokulturen etwa immer größere Flächen für die Lebensmittelerzeugung und schaffen ein monotones Landschaftsbild. Bislang ungenutztes Landschaftspflegegras ist eine ökologische Alternative, wenn ökonomische Nachteile ausgeglichen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Studie des KIT und der Universität Hohenheim, bei der Standorte in Baden-Württemberg untersucht wurden.

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Pfiffige Fische rund um Mallorca

Pfiffige Fische rund um MallorcaEine cleverer Schriftbarsch in seinem natürlichen Lebensraum vor Mallorca. Foto: Josep AlósUm angesichts der weltweiten Überfischung der Ozeane den Zustand der Fischbestände abzuschätzen, werden häufig Fangdaten herangezogen. Die Annahme ist: Je weniger die Fischer in einer gewissen Zeitspanne fangen, desto kleiner der Bestand. Wissenschaftler konnten nun mittels Unterwasservideotechnik zeigen, dass bestimmte Fischarten in befischten Fanggründen viel schlechter an den Haken gehen als in Meerschutzgebieten, obwohl sich überall ähnlich viele Tiere tummeln. Das Ergebnis stellt das Fischbestandsmonitoring und die nach hohen Fängen strebenden Angler und Fischer vor Herausforderungen.

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Indischer Ozean „versteckt" Erderwärmung - Meeresforscher weisen erhöhte Wärmeaufnahme nach

Schematische Darstellung der Wasserstandsänderungen und des indo-pazifischen Durchstroms in den vergangenen 20 Jahren.Schematische Darstellung der Wasserstandsänderungen und des indo-pazifischen Durchstroms in den vergangenen 20 Jahren. Hintergrund: Verteilung der Meeresoberflächentemperatur. Quelle: NOAA.Warum stieg die Erdtemperatur in den vergangenen zwei Jahrzehnten nur wenig an? Ein Forscherteam verschiedener amerikanischer Einrichtungen und vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel konnte zeigen, dass sich der Wärmeinhalt des Indischen Ozeans seit Ende der 90iger Jahre stark erhöht hat, obwohl bei den globalen Temperaturen kaum ein Anstieg zu verzeichnen war. Grund hierfür dürfte ein erhöhter Wärmeaustausch zwischen dem Pazifischen und Indischen Ozean sein, wie die Autoren in der internationalen Fachzeitschrift Nature Geoscience berichten.

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„Dicke Luft" in Städten: Helle Fassaden und Bäume gegen Hitze und Smog

Modellrechnungen zu Temperaturen im Stadtgebiet Stuttgart. Grafik: Joachim Fallmann, KITModellrechnungen zu Temperaturen im Stadtgebiet Stuttgart. Grafik: Joachim Fallmann, KITStädte bilden „Wärmeinseln" gegenüber dem Umland, da hier viele Wärmequellen und geringe Luftbewegungen aufeinandertreffen. Abhilfe können wie in Südeuropa helle Gebäude schaffen, die für ein kühleres Stadtklima sorgen. Doch in Simulationsrechnungen haben KIT-Forscher nun am Beispiel Stuttgart gezeigt, dass solche Maßnahmen zur Kühlung die Luftqualität am Boden verschlechtern können. Die Lösung der Forscher: Helle Fassaden zur Kühlung und das Pflanzen ganz bestimmter Baumarten zur Verringerung der Schadstoffbelastung.

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Neue Saison für den „Mückenatlas" – Stechmückenbeobachtung in Deutschland geht weiter

Stechmuecke by Stefan Klaffehn pixelio.deStechmücke. Foto: Stefan Klaffehn / pixelio.deDas Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg und das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, auf der Insel Riems bei Greifswald, setzen den seit 2012 erfolgreich laufenden „Mückenatlas" fort. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) fördert die weitere Erforschung von Stechmücken in Deutschland für die kommenden drei Jahre. Zu den geförderten Maßnahmen gehören die Erfassung der Stechmückenarten in Deutschland durch das gezielte Aufstellen von Fallen im Bundesgebiet und das Citizen Science-Projekt Mückenatlas.

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Empfehlung zum Moorschutz: Konflikte erkennen und vermeiden

Moor by Rainer Klinke pixelio.deMoorlandschaft. Foto: Rainer Klinke / pixelio.deMoorschutz ist nicht nur ein Anliegen des Naturschutzes, sondern auch eine aktive Maßnahme für den Klimaschutz. Wie sich diese Synergien nutzen und zugleich Zielkonflikte frühzeitig erkennen und lösen lassen, vermittelt die neue BfN-Veröffentlichung „Natura 2000 und Management in Moorgebieten".

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