Aktuelle Ausschreibungen

DFG Call: Priority Programme „Exploratories for Large-scale and Long-term Functional Biodiversity Research" (SPP 1374)
Obligatorische Kurzbewerbung bis
20.01.2016, vollständige Bewerbung bis 17.04.2016 →mehr

Werde Teil der Jugenddelegation für Biologische Vielfalt
... und rede mit bei der CBD-COP (Vollversammlung der Konvention zur biologischen Vielfalt) in Mexiko. Bis zum 17.01.2016 können sich Jugendliche zwischen 18 und 27 Jahren beim NAJU bewerben.

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Aktuelles / Termine

Schwertwalstrandung auf Sylt

Gestrandetes Schwertwalkalb Foto: C. DethlefsBeim am Montag auf Sylt getrandete Schwertwal handelt es sich um ein Kalb, das möglicherweise noch lebte als es strandete, meldet die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo). Das Tier ist ein 2,46 Meter langes und 185 Kilogramm schweres Männchen. Vermutlich wurde es durch den Sturm von der Mutter getrennt.

→TiHoTiHoTiHo

Wider den Raubbau an der Schöpfung

Der brasilianische Theologe Prof. Euler Renato Westphal und Prof. Ralf Koerrenz (Uni.Jena (re.).) Foto: A.Günther/FSUWem gehören die Schätze des Regenwaldes? Wer darf die biologischen Ressourcen ausbeuten, die sich zumeist in der Obhut indigener Völker befinden? Der brasilianische Theologe Euler Renato Westphal hat darüber einen kritischen Essay verfasst, der jetzt erstmalig auf Deutsch vorliegt.

→Uni Jena

Meeresboden als Langzeitdeponie für Plastik

Der Weg einer Plastiktüte von der Meeresoberfläche bis in Sediment des Meeresbodens. Grafik: GEOMARKieler Meeresforscher haben untersucht, ob und wie schnell Bakterien Plastiktüten im Sediment des Meeresbodens abbauen. Das Ergebnis: Weder klassische Tüten aus Polyethylen noch sogenannte kompostierbare Kunststofftüten hatten sich nach hundert Tagen im Meeresboden überhaupt verändert. Die Studie ist jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Marine Pollution Bulletin erschienen.

→GEOMAR

Ozeanversauerung: Marine Baumeisterin verliert Stabilität

Proben von Lithothamnion glaciale im Labor. Foto: F. RagazzolaKoralline Rotalgen zählen zu den bedeutendsten Baumeistern im Lebensraum Meer. Doch bei steigenden Kohlendioxid-Konzentrationen und zunehmender Ozeanversauerung könnte es ihnen schwerer fallen, anderen Pflanzen und Tieren eine Existenzgrundlage zu bieten. Experimente am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel sowie Messungen am GEOMAR, an der Universität Bristol und der Universität Western Australia ergaben, dass die Art Lithothamnion glaciale ihre Widerstandskraft gegen Erosion und Fraß einbüßen könnte. Damit wäre eine wichtige Grundlage der artenreichen Ökosysteme am Meeresboden in Gefahr. Die im Fachmagazin Scientific Reports veröffentlichten Erkenntnisse werfen ferner die Frage auf, ob koralline Algen ein verlässlicher Indikator für Temperaturen vergangener Erdzeitalter sind.

→GEOMAR

EU-Parlament stimmt eindeutig für Erhalt der Naturschutzrichtlinien

Das Europäische Parlament stimmt für die Beibehaltung und bessere Umsetzung der bestehenden EU-Naturschutzrichtlinien. Am Dienstag hat es mit 592 zu 52 Stimmen einen Bericht verabschiedet, in dem es die EU-Kommission auffordert, sich durch verbesserte Maßnahmen und finanzielle Mittel für die Umsetzung der bestehenden Naturschutzrichtlinien einzusetzen, statt diese im Rahmen der Initiative zur besseren Rechtsetzung zu überarbeiten.

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Gewässerschutz als Thema auf der Woche der Umwelt 2016

Nun stehen die Aussteller für die „Woche der Umwelt" 2016 fest. Die Umweltschau des Bundespräsidenten und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) findet am 7. und 8. Juni im Park von Schloss Bellevue in Berlin statt. Aus über 600 Bewerbungen wählte die Jury 190 Projekte aus. Das IGB ist mit dabei und präsentiert das Seelabor, eine große Versuchsanlage, um die Auswirkungen des Klimawandels auf Seen zu erforschen. Außerdem stellt das IGB das Projekt Moneris vor, welches die Nährstoffbelastungen von Flüssen im Fokus hat.

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Jagddruck auf afrikanische Waldtiere nimmt zu

Bushmeat auf einem Markt in Gabun 2012. Foto: WWFSeit etwa 25 Jahren werden Tiere in West- und Zentralafrika nicht mehr nur zur Eigenversorgung gejagt, sondern zunehmend auch für den Verkauf in mehrere hundert Kilometer entfernten Ballungszentren. Infolgedessen nahmen die Tierbestände deutlich ab und sind teilweise bereits verschwunden. Ein europäisches Forscherteam unter Federführung der Goethe-Universität hat nun den Jagddruck für das Kongo-Waldbecken ermittelt und eine detaillierte Karte erstellt, die bei Regionalplanungen helfen soll.

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 oder ? Vorschlag zur Einstufung neuer Genomediting-Methoden

Obstvielfalt im Supermarkt Foto colourboxOb genmanipuliert oder nicht werden bald nicht einmal mehr Fachleute feststellen können.
Foto colourbox
CRISPR/Cas9 ist eine neue Methode, um Gene zielgerichtet zu verändern, ähnlich einer natürlichen Mutation. Tatsächlich sind die Konsequenzen nicht unterscheidbar. Daher gebe es keinen Grund, Genom-editierte Pflanzen als gentechnisch veränderte Organismen zu bewerten. Ein Problem dabei: Die technischen Eingriffe sind auch nicht rückverfolgbar. Wissenschaftler aus China, den USA und Deutschland haben deshalb einen regulatorischen Rahmen für das Genom-Editing bei Pflanzen vorgeschlagen. Die Änderungen, die durch das Genom-Editing erfolgt sind, sollten jedoch analysiert und dokumentiert werden. Im Moment wird das Genom-Editing zwar hauptsächlich im Zusammenhang mit medizinischen Anwendungen diskutiert, aber seine Anwendung ist auch für die Pflanzenzüchtung vielversprechend. 

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Genom einer Wunderpflanze entschlüsselt

Seegraswiese in der Kieler Bucht.
Foto: T. Reusch, GEOMAR
Als Lebensraum für Fische und andere Tiere sowie als natürlicher Filter spielt Seegras eine zentrale Rolle in Küstenökosystemen. Koordiniert von den Universitäten Groningen (NL) und Gent (B) sowie vom GEOMAR in Kiel und mit Unterstützung des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft" haben 20 wissenschaftliche Arbeitsgruppen aus neun Ländern in jahrelanger Arbeit das Erbgut des Großen Seegrases (Zostera marina) entschlüsselt. Die Ergebnisse, die jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature erscheinen, geben Auskunft über die Evolutionsgeschichte der marinen Wunderpflanze. Gleichzeitig können sie zum Schutz der weltweit schrumpfenden Seegras-Bestände beitragen.

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Das digitalisierte Korallenriff: Nur was man kennt, kann man schützen

Mit dem HyperDiver-System kann ein Taucher bis zu 40 Quadratmeter Riff pro Min. erfassen.
Foto: MPI für Marine Mikrobiologie
Der Klimawandel erfasst viele Bereiche. Auch die Korallen leiden unter der zunehmenden Versauerung der Ozeane. Jetzt haben Wissenschaftler ein optisches Verfahren entwickelt, mit dem sich der Zustand der Riffe wesentlich schneller als bisher erfassen lässt.

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