Aktuelle Ausschreibungen

Juniorforschergruppen "BIODIVERSITÄT - Nachhaltige Ressourcennutzung"
Gemeinsames Förderprogramm der Bauer-Stiftung und der Rudolf und Helene Glaser-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Anträge werden bis zum 16.11.2015 entgegengenommen. →mehr

Forschungsdaten in der Praxis (DFG)
Ziel der Ausschreibung im Rahmen des LIS-Förderprogramms ist der Aufbau leistungsfähiger Informationssysteme für die Forschung unter überregionalen Gesichtspunkten. Kurze unverbindliche Absichtserklärung sind bis zum 15.09.2015 einzureichen. →mehr


  ... weitere Ausschreibungen

Aktuelles / Termine

Wie gehen Pflanzen mit Dürren um?

Die austrocknungstolerante Pflanze Craterostigma plantagineumDie austrocknungstolerante Pflanze Craterostigma plantagineum.(c) Foto: AG Dorothea Bartels/Uni BonnWie schaffen es Pflanzen, mit extremer Trockenheit zurechtzukommen? Vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels wird diese Frage immer wichtiger. Anfang September startet an der Universität Bonn hierzu ein neues Graduiertenkolleg, an dem neben Biologen und Agrarwissenschaftler der Universität Bonn auch das Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln beteiligt ist. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Kolleg, mit dem insbesondere junge Forscher für eine wissenschaftliche Karriere qualifiziert werden sollen, in den nächsten viereinhalb Jahren mit rund 2,9 Millionen Euro.

→mehr

Studie belegt: Kreuzritter verbreiteten Schneckenarten über das Meer

Kreuzritter-Schnecke Levantina spiriplanaDie Kreuzritter-Schnecke Levantina spiriplana auf Rhodos, hier in Spalten von Kalkfelsen bei Kamiros. Foto: UHH/GlaubrechtSchnecken können beinahe alles – nur fliegen nicht. Die Gattung Levantina allerdings kommt nicht, wie der Name Levante vermuten lassen würde, nur im heutigen Israel, Libanon und Syrien vor, sondern auch weit ab des östlichen Mittelmeeres auf einigen ägäischen Inseln. Nun konnte anhand genetischer Untersuchungen nachgewiesen werden, dass die Johanniter-Kreuzritter den Schnecken bei der Besiedlung dieser Lebensräume behilflich waren.

→mehr

Stagnierende Ernteerträge bedrohen Böden: Humusschwund durch Klimawandel?

Trocker Boden UFZ KünzelmannImmer häufiger liegen die Temperaturen über dem Optimum fürs Pflanzenwachstum – wie diesen Sommer, was die Humusbildung und Bodenqualität verschlechtert. Foto: A. Künzelmann/UFZDie Ernteerträge vieler wichtiger Kulturen in Europa stagnieren seit den 90er-Jahren, wodurch der Eintrag organischer Substanz in den Boden ebenfalls zurückgeht – die entscheidende Quelle für die Humusbildung. Unter dem Einfluss des Klimawandels könnten die Humusvorräte landwirtschaftlich genutzter Böden abnehmen, dafür haben Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) Hinweise gefunden. Für die Funktionalität des Bodens ist Humus der Schlüsselfaktor, weshalb dies die landwirtschaftliche Produktion bedroht – und zwar weltweit.

→mehr

Flächen sparen – Land bewahren!

Das Flächensparen – die Reduzierung der Neuinanspruchnahme von Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke – ist eines der zentralen Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung. Um dieses Ziel zu erreichen, sind innovative Lösungen gefragt. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen haben sich daher am 27.08.2015 in Dortmund im Workshop „Flächen sparen – Land bewahren! Innovative Systemlösungen für ein Nachhaltiges Landmanagement" über aktuelle Ergebnisse aus der Forschung und Praxis ausgetauscht. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Förderaktivitäten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zum „Nachhaltigen Landmanagement" statt.

→mehr

Ausgezeichnet: Endemische Pflanzen in Inseln auf Inseln

Hochplateau TeneriffaAuf diesem Hochplateau Teneriffas wachsen deshalb so viele Endemiten, weil diese einzigartigen, weit abgelegenen Habitate die Entwicklung ganz spezieller Pflanzenarten förderte. Foto: Manuel SteinbauerWarum bestimmte Arten in einem Ökosystem anzutreffen sind, während sie woanders fehlen, interessiert Ökologen schon lange. Um Theorien der Artverbreitung zu testen, untersuchen Ökologen gerne Inseln, da dort die Zu- und Abwanderungsmöglichkeiten von Arten begrenzt sind. Auf ozeanischen Inseln ist keine großräumige Migration möglich und der Einfluss verschiedener Landschaftsstrukturen tritt stärker hervor. Evolutions- und Artbildungsprozesse lassen sich dort besonders gut studieren.

→mehr

„Raupe Nimmersatt" macht sich breit - Invasive Zickzack-Blattwespe in Ostdeutschland entdeckt

Zickzack-BlattwespeDie charakteristischen Fraßspuren der Zickzack-Blattwespe. Foto: SDEI/Andrew ListonDie eingewanderte Zickzack-Blattwespe breitet sich rasch in Deutschland aus. Wissenschaftler des Senckenberg Deutschen Entomo-logischen Institutes in Müncheberg haben herausgefunden, dass das Insekt mit den charakteristischen Fraßspuren dabei Strecken zwischen 50 und 90 Kilometern im Jahr zurücklegen kann. Ein Befall durch den Schädling kann zu völligem Kahlfraß an Ulmen führen; erstmals wurde auch ein Vorkommen auf Zuchtformen der Laubbäume entdeckt.

→mehr

Gesellschaft für Ökologie nimmt Stellung zu UN-Zielen

GfÖ2015Zum Auftakt ihrer wissenschaftlichen Jahrestagung am 31. August 2015 in Göttingen nimmt die Gesellschaft für Ökologie Stellung zu den „Nachhaltigen Entwicklungszielen" der Vereinten Nationen. Die Ziele werden Ende September verabschiedet. Auf der Tagung mit dem Motto „Ecology for a sustainable future" präsentieren 500 internationale Wissenschaftler aktuelle Forschungsergebnisse.

→mehr

Schwermetall-Vergiftungen führten zu Massenaussterben

420 Millionen Jahre alte Chitinozoen mit Fehlbildungen durch Schwermetall-Vergiftung. Foto: T.VandenbrouckeNicht nur die Dinosaurier sind einst ausgestorben: Die Erdgeschichte hält noch weitaus dramatischere Ereignisse parat, in deren Folge stattliche Anzahlen von Arten für immer verschwanden. Die Gründe dafür sind nach wie vor weitgehend unbekannt. Doch nun haben Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) eine bislang unbekannte Ursache für Massenaussterben entdeckt: Hohe natürlich verursachte Schwermetall-Belastungen im Vorfeld eines Aussterbeereignisses führten bei bestimmten Organismen zu einer Zunahme von Fehlbildungen, die somit als Vorboten der Katastrophe gelten können.

→mehr

Waldgesundheit und globaler Wandel

Landschaft in Kalifornien nach einem Feuer
Foto: MPI
Ein Drittel unserer Erdoberfläche ist von Wäldern bedeckt. Sie versorgen uns mit dem Rohstoff Holz, liefern sauberes Trinkwasser, produzieren Sauerstoff und speichern Kohlenstoff. Wälder sind zudem wichtige Regulatoren des globalen Klimas, denn sie führen das Wasser zurück in die Atmosphäre. In einem Review-Artikel im renommierten Fachjournal Science fassen Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena und vom Woods Hole Research Center, USA, die internationalen Forschungsergebnisse zum Zustand der Wälder im Zusammenhang mit dem Klimawandel zusammen.

→mehr

Ökologie für eine nachhaltige Zukunft - 45. Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie

GfÖ2015Unter dem Motto „Ecology for a sustainable future" lädt die Gesellschaft für Ökologie vom 31. August bis zum 4. September 2015 zur internationalen Jahrestagung an die Georg-August-Universität Göttingen ein. Im Fokus stehen globaler Wandel, anthropogene Landnutzung und Naturschutz sowie deren Wirkungen auf Arten, Populationen und Ökosysteme. Das 1-wöchige Programm umfasst 30 Sessions, die von der Genetik und Mikroorganismen bis zum Klimawandel und der Energiewende reichen. Vor der Tagung finden Workshops zum Datenmanagement und zur Analyse von räumlichen Daten in R statt. Insgesamt wurden über 500 wissenschaftliche Beiträge angemeldet. In einer öffentlichen Diskussionsrunde am 03. September 2015 erörtern Experten aus Land- und Forstwirtschaft, Landschaftsplanung und Naturschutz die Folgen der Energiewende in Deutschland.

→mehr