Aktuelle Ausschreibungen

DFG startet erste Nachwuchsakademie Agrarökosystemforschung: Bodenressourcen und Pflanzenproduktion
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BMBF fördert Nachwuchsgruppen im Rahmes des Konzepts "Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel"
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  ... weitere Ausschreibungen

Aktuelles / Termine

Einigung bei Biokraftstoffreform gefunden

PalmoilÖlpalmen
Foto: Uni Göttingen
Der Umweltausschuss des EU-Parlaments hat heute einem Deal zur geplanten Biokraftstoffreform mit dem Ministerrat zugestimmt. Bisher bestand das Parlament auf einer Deckelung von sechs Prozent, stimmt jedoch jetzt der Position der Mitgliedstaaten zu, die auf eine Deckelung bei sieben Prozent bestehen. Auch indirekte Landnutzungsänderungen werden nicht mit eingerechnet, es soll lediglich eine Berichtspflicht bestehen.

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Die östlichste aller Hausspinnen

Hausspinne Eratigena laksao Peter Jaeger SenckenbergMännchen der neuentdeckten Hausspinnen-Art Eratigena laksao aus Laos. Foto: Peter Jäger/SenckenbergSpinnenforscher Dr. Peter Jäger vom Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt hat in einer Höhle in Laos eine neue Hausspinnen-Art entdeckt. Es ist der östlichste Fund dieser Spinnengattung. Erbgutanalysen ergaben zudem, dass es sich bei der Spinne wahrscheinlich um ein Relikt handelt: Die Vorfahren des Achtbeiners lebten in Laos, als es dort deutlich kühler war. Die Studie ist kürzlich im Fachjournal „Zootaxa" erschienen.

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Vielfalt in der Monokultur

Vielfalt in Monokultur MPI CE Meredith Schumann eLifeVersuchsanordnung mit Populationen von Pflanzen, deren Abwehrgene unterschiedlich ausgeprägt waren. Foto: Meredith Schuman/Max-Planck-Institut für chemische Ökologie/eLifeUnterschiedliche Eigenschaften innerhalb einer Art sichern deren Überleben und verbessern die Gesamtproduktivität eines Ökosystems. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena konnten in Freilandexperimenten mit Pflanzen der wilden Tabakart Nicotiana attenuata nachweisen, dass es ausreicht, in einzelnen Pflanzen die Aktivität bestimmter Abwehrgene zu verändern, um die Population zu schützen und die Vielfalt im gesamten Ökosystem zu beeinflussen.

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Die Insektizidbelastung in Gewässern ist weltweit deutlich höher als erwartet

Pestizidapplikation auf Ackerflaeche Renja BereswillPestizdapplikation auf einer Ackerfläche in Nordwestdeutschland. Foto: Renja BereswillWissenschaftler des Instituts für Umweltwissenschaften der Universität Koblenz-Landau haben erstmals umfangreiche globale Daten der Insektizidbelastung von Gewässern mit den für die jeweiligen Insektizide durch die Behörden definierten maximal akzeptablen Konzentrationen verglichen. Das Ergebnis ist alarmierend. Die Ergebnisse zeigen, dass Insektizide eine signifikante Gefahr für die Biodiversität in Gewässern weltweit darstellen und dass die behördliche Risikobewertung für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln offensichtlich keinen ausreichenden Schutz bietet.

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Thünen-Institut startet weitere Expedition in die „Blaue Wüste" der Sargassosee

Maria S. Merian VTIForschungsschiff "Maria S. Merian" im Hafen von St. George's, Bermuda. Foto: Thünen-InstitutErneut befinden sich Wissenschaftler des Thünen-Instituts in der Sargassosee, dem vermuteten Laichgebiet der atlantischen Aale. Am 1. April 2015 startete der praktische Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Projektes „SEA-EELS" (Sargasso Sea Environmental Assessment – European Eel Larval Studies). Die Wissenschaftler erhoffen sich neue Erkenntnisse zu den hydrographischen und ökologischen Bedingungen in der zentralen Sargassosee, vor allem im Hinblick auf die Lebensgemeinschaften der freien Wassersäule und ihrer Nahrungsbeziehungen. Auch Auswirkungen von Mikroplastik im Meer stehen im Fokus.

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17. GEO-Tag der Artenvielfalt, die größte Feldforschungsaktion Europas an der Elbe

geo tag internet"Wie viel Raum braucht die Natur: Wo stößt die Artenvielfalt an ihre Grenzen?" Mit dieser Fragestellung ruft GEO zum 17. GEO-Tag der Artenvielfalt auf. Am 13. Juni 2015 werden rund 80 Experten entlang der Elbe eine Naturinventur durchführen, um die dort lebende Vielfalt der Tiere und Pflanzen zu erfassen. GEO setzt dieses Jahr sein besonderes Augenmerk auf den Nachwuchs. Studenten, Biologen und Nachwuchsforscher bekommen die Chance, gemeinsam mit Experten die Kartierungen vorzunehmen.

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Saurer Ozean vor 250 Millionen Jahren sorgte für Massensterben

Ozeanversauerung Foto D. Astratti MARUMDie Proben stammen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten
Foto D.Astratti
Was vor 252 Millionen Jahren zum größten Massenaussterben in den Ozeanen führte, hat ein internationales Forscherteam anhand von Meeresbodenablagerungen in Kombination mit Computersimulationen untersucht. In ihrer Studie, die nun im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht wurde, konnten die Wissenschaftler_innen erstmals beweisen, dass eine Versauerung der Ozeane für das Sterben mitverantwortlich war.

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Global Soil Week 2015: The Substance of Transformation

globalsoilweekDie Entwicklung unseres Planeten ist nicht nachhaltig. Natürliche Ressourcen wie Boden, Wasser oder Biologische Vielfalt werden auf eine Weise genutzt, die den Zugang für kommende Generationen verstellt. Die Global Soil Week hebt die wichtige Rolle von Böden und die Dringlichkeit nachhaltiger Nutzungsformen hervor. Nur ein in diese Richtung zielendes Management dieser nicht-erneuerbaren Ressource kann uns innerhalb der planetären Grenzen halten.

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Vielfalt verhindert Resistenzen

67191 blumenwiese275pxIn artenreichen Lebensräumen werden Schädlinge nicht so schnell resistent gegen chemische Bekämpfungsmittel. Foto: A. Künzelmann/UFZEine vielfältige und artenreiche Agrarlandschaft nützt auch den Landwirten. Und zwar nicht nur, weil es dort reichlich blütenbestäubende Insekten, krabbelnde Schädlingsbekämpfer und andere nützliche Helfer gibt. Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig sind einem weiteren, bisher unbekannten Effekt auf die Spur gekommen: In artenreichen Lebensräumen werden Schädlinge nicht so schnell resistent gegen chemische Bekämpfungsmittel, berichten die Forscher im Fachjournal Proceedings of the Royal Society B.

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Forscherteam der Universität erarbeitet Fischartenatlas für die Freie und Hansestadt Hamburg

Wels 207x142px Foto UHH ThielWels Foto: UHH ThielKaulbarsch, Gründling und Bitterling sind nur einige der Fischarten, die in den Gewässern des Hamburger Stadtgebietes beheimatet sind. Wie es um deren Bestand bestellt ist, wodurch sie gefährdet sind und wie man sie schützen kann, haben Prof. Dr. Ralf Thiel und Renate Thiel vom Centrum für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg im Auftrag der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) der Freien und Hansestadt Hamburg analysiert. Auf Basis der Forschungsergebnisse hat die BSU nun den „Atlas der Fische und Neunaugen Hamburgs" herausgegeben, der auch eine Beurteilung der Situation im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer umfasst.

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