Aktuelle Ausschreibungen

DKN Future Earth fördert Arbeitsgruppen fächerübergreifender, integrativer Forschung →mehr

3. sDiv Call für Workshops, Postdocs und Sabbaticals (Deadline: 15.11.2014) →mehr


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DKN Future Earth

Aktuelles

Dritter Weg zwischen ökologischer und konventioneller Landwirtschaft?

Agrarlandschaft Estland Riho MarjaAgrarlandschaft in Estland mit blühenden Ackerrandstreifen. Foto: Riho MarjaDie umweltfreundliche Bewirtschaftung eines Ackers kann einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten, auch wenn die strikten Vorgaben der ökologischen Landwirtschaft nicht zu 100 Prozent eingehalten werden. Das haben Agrarökologen der Universität Göttingen herausgefunden.

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Neue Planktonart aus der Kieler Förde trägt päpstliche Scheitelkappen

Neue Planktonart Kieler Foerde K. J. Sebastian MeierNeu entdeckter Bewohner der Kieler Förde. Foto: K. J. Sebastian MeierForscher haben eine neue bemerkenswerte einzellige Planktonart entdeckt. Das Besondere daran: Die Zellen sind jeweils mit winzigen Kalkplättchen bedeckt. Diese erinnern stark an das Scheitelkäppchen des Papstes (den sogenannten Pileolus, lateinisch für „kleine Mütze“). Die eigentlich kleine Kordel (der Stirpes, lateinisch für „Stängel“) in der Mitte ist beim Plankton aber vergrößert. Pileolosphaera longistirpes tauften die Wissenschaftler daher die neue Art aus der Kieler Förde, was so viel bedeutet wie „kugelige Zelle aus päpstlichen Scheitelkappen mit langen Stängeln“.

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Forscher warnen vor dramatischen Folgen des Staudammbaus

Drei-Schluchten-Damm China IGB Joern GessnerDer Drei-Schluchten-Damm in China ist ein Bauwerk mit riesigen Ausmaßen. Foto: IGB/Jörn GessnerAngesichts des weltweiten Booms der Wasserkraft fordern Wissenschaftler verbesserte Standards für den Bau und Betrieb von Anlagen. Noch gehörten Binnengewässer zu den artenreichsten Ökosystemen weltweit. Diese Vielfalt sei bereits heute stark gefährdet, das Artensterben werde sich weiter beschleunigen, befürchten die Forscher. Sie präsentieren jetzt erstmals eine globale Datenbank, die es erlaubt, den Umfang und die möglichen Auswirkungen der zukünftigen Dämme zu bestimmen.

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Künstliches Licht lässt Vögel länger nach Nahrung suchen

Kuenstliches Licht Andre Kuenzelmann UFZLicht beeinflusst nicht nur den Biorhythmus von Lebewesen in der Stadt. Foto: André Künzelmann/UFZKünstliches Licht verlängert die Nahrungsaufnahme bei Amseln. Vögel im Stadtzentrum sind deshalb nicht nur wesentlich früher, sondern auch länger aktiv als ihre Verwandten in dunkleren Stadtvierteln. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung an rund 200 Amseln in Leipzig, die im Rahmen des Forschungs-verbundes „Verlust der Nacht“ durchgeführt wurde. Die Studie deute darauf hin, dass künstliches Licht einen bedeutenden Einfluss auf die Aktivitätszeiten von städtischen Amseln habe und damit die natürlichen Zyklen beeinflusse.

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Urwaldrelikt im Wetterstein entdeckt

Ernobius Explanatus Heinz Bußler LWFErnobius Explanatus: rechts das Exemplar aus dem Wetterstein, links das aus Österreich. Foto: Heinz Bußler, LWFAuf dem Kämikopf nahe Mittenwald wurde einer der seltensten Käfer Deutschlands gefunden. Ernobius explanatus ist als sogenanntes Urwaldreliktart ein lebendes Zeugnis der Waldgeschichte.

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Umfrage im Rahmen von IPBES zu netzbasierten Informationstools

IPBES-Science for people and natureBiodiversity and Ecosystem Services Network (BES-Net) fördert den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Anwendung für ein effektiveres Management von Biodiversität und Ökosystemleistungen weltweit. Die vom IPBES-Sekretariat initiierte Umfrage betrachtet Onlinetools und interaktive Netzwerkmöglichkeiten. Ihre Antwort trägt zur Entwicklung eines optimalen Webportal für Endnutzer bei und ist noch bis zum 30.10. geschaltet. Die Bearbeitungszeit beträgt ca. 5 Min.

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Wann kann die Wissenschaft zur Einigung gegensätzlicher politischer Standpunkte führen?

Helfen wissenschaftliche Belege immer bei Einigungsprozessen in der Umweltpolitik? Forscher haben nun mathematische Leitlinien geschaffen, um diese Frage zu beantworten. Sie konnten zeigen, dass die Wahrnehmung verschiedener Beteiligter der Kosten und Nutzen von einer Kursänderung sowie der Qualität neuer Forschungsergebnisse bestimmen, ob sie ihren Standpunkt ändern oder nicht.

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Düstere Zeiten für Tagfalter

Gelbgefleckter Mohrenfalter K KulacDer Gelbgefleckter Mohrenfalter - bis jetzt noch in fast allen Gebirgen Europas zu finden. Foto: K. KulacSchmetterlingsforscher Prof. Dr. Thomas Schmitt vom Senckenberg Forschungsinstitut in Müncheberg hat gemeinsam mit deutschen Kollegen die zukünftigen Verbreitungsgebiete der europäischen Schmetterlingsart Erebia manto modelliert. Hierfür haben sie 1306 Falter in den Bergen Europas gesammelt. Sie kommen zu dem Schluss, dass der Tagfalter in Teilen Europas durch die globale Erwärmung nicht überleben wird.

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Regenwaldforschung auf Science-Starter

ronny-ecuador

Für die Finanzierung einer Untersuchung der Phytodiversität ruandischer Bergregenwälder und deren räumlich explizite Darstellung inklusive des anthropogenen Einflusses wählt Ronny Richter von der Universität Koblenz-Landau das Portal Science Starter. Sie können sich sein Forschungsvorhaben hier ansehen - und entscheiden, ob Sie es unterstützen möchten.

Direkt zu →Science-Starter

Anzahl gebietsferner Fischarten steigt in Deutschland von 14 auf 21

Meerneunauge Dr. Matthias Geiger  ZFMK BonnBlick in das Maul eines Meerneunauges (Petromyzon marinus, Bestandteil der Studie). Foto: Dr. Matthias Geiger, ZFMK, BonnWissenschaftler der Stiftung Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig - Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn haben in Kooperation mit Kollegen aus Wilhelmshaven und München jetzt eine Studie zur Diversität der Fische und Neunaugen in Deutschland publiziert. Die auf DNA-Barcoding basierenden Ergebnisse wurden jetzt im renommierten Journal 'Molecular Ecology Resources' veröffentlicht und brachten einige Überraschungen hervor.

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Presseschwerpunkt Okt.

Biodiversität und Gesundheit
47345 r k b fledermaus by dette pixelio.de

„One Health“ – ist die Erde gesund, ist es auch der Mensch


Im nefo logo text-Interview
Stepahnie Thomas Bayreuth

 Dipl. Geoökol. Stephanie Thomas, Uni Bayreuth

nefo logo text

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Medientipps

3sat nano, 24.09, 18.30 Uhr
3 Pioniere des Umwelt- und Naturschutzes haben den Umweltpreis bekommen

WDR5 Leonardo, 06.10., 16.05 Uhr
Biodiversitätsschutz Mangelhaft
Artenschwund geht ungebremst weiter

3sat nano, 06.10., 18.30 Uhr
Kaum Erfolge beim internationalen Schutz der biologischen Vielfalt
Interview mit Prof. Christoph Görg (UFZ)

3sat nano, 30.09, 18.30 Uhr
Biber in Berlin
Biber haben in Berlin im Charlottenburger Schlosspark Seen und Bäche besiedelt. 30 der alten Bäume haben sie schon gefällt.

Deutsche Welle online 16.09.2014
Biodiversität heute für morgen
Bonn ist Sitz des Weltbiodiversitätsrates

3sat nano, 03.09, 18.30 Uhr
Alarm auf dem Acker
Tiefenlockerer und "Transplantionen" schonen dem Boden.

3sat nano, 04.09, 18.30 Uhr
Schleichweg für Wild
Rothirsche nutzen die Grünbrücken über Autobahnen durchaus.

3sat nano, 29.08, 18.30 Uhr
Der Tod der Eschen
Schweizer Förster wollen das Eschensterben mit einem Virus bekämpfen.


Zur nefo_nackt-Medien-Sammlung

Politikberatung I – Das heikle Geschäft der Politikberatung
Der Politikwissenschaftler Dirk Messner spricht über die Fallstricke wissenschaftlicher Politikberatung (Hörsaal vom 17.09.2012)

Politikberatung II – Ethischer Rat nach Fukushima
Der Risikoforscher Ortwin Renn beschreibt Politikberatung in Krisenzeiten
(Hörsaal vom 18.09.2012)

Politikberatung III – Dissens als Taktik
Naomi Oreskes erläutert ihre Thesen über den politischen Missbrauch wissenschaftlicher Kontroversen
(Hörsaal vom 19.09.2012)

Politikberatung IV – Fragwürdige Nähe
Robert Pielke jr. untersucht die Rolle der wissenschaftlichen Berater von US-Präsidenten
(Hörsaal vom 20.09.2012)

Und eben der nächste Teil:
Vorlesungsreihe „Wissenschaftliche Politikberatung“
Braucht das Parlament den Rat der Wissenschaft?
Wie kann Wissenschaft nutzen?
Ulla Burchardt
Dienstag, 19. März 2013, 18 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Einstein-Saal
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

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