Aktuelle Ausschreibungen

BMEL veröffentlicht neuen Förderschwerpunkt „Nachhaltige Waldwirtschaft“ (Deadline für Projektskizzen: 30.09.2014) →mehr


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Aktuelles

Nordseebewohner mit Strichcode - Barcodebibliothek für Meerestiere aufgebaut

Knurrhahn Senckenber am Meer KnebelsbergerDer Knurrhahn ist natürlich auch in der Barcoding-Bibliothek für Nordsee-Fische erfasst. Foto: Senckenberg am Meer/KnebelsbergerWissenschaftler von Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven haben eine DNA-Datenbank für Nordsee-Tiere aufgebaut. Insgesamt hat die Forschergruppe Erbgut-Informationen von bislang über 500 Arten und 3500 Individuen gespeichert, inklusive zahlreiche Fische und Krebse. Erste Ergebnisse sind in den Fachjournalen „Molecular Ecology Resources“ und „Organisms, Diversity & Evolution“ erschienen.

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Klimawandel: Überlebenschance von Seebären sinkt

Seebaeren Uni Bielefeld Oliver KruegerForscher aus Bielefeld und Cambridge untersuchten in einer Studie das Leben und Überleben von Seebären in Südgeorgien. Foto: Oliver KrügerWissenschaftler der Universität Bielefeld und des British Antarctic Survey (BAS) in Cambridge (England) haben herausgefunden, wie der Klimawandel eine Population von antarktischen Seebären beeinflusst. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Nature“ zeigen die Forscher, dass der Klimawandel zu einer Verknappung der Nahrung geführt hat und somit einen erheblichen Einfluss auf die Genetik und den Bestand der Seebären ausübt.

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Neue Mitglieder im Tiefsee-Club

Kalkschwamm Clathrina broendsted SenckenbergEiner der neu entdeckten Kalkschwämme: Clathrina broendsted. Foto: SenckenbergDie Wissenschaftlerin Dr. Dorte Janussen vom Senckenberg Forschungsinstitut hat gemeinsam mit einem skandinavischen Forscherteam zwei neue Kalkschwamm-Arten aus dem antarktischen Weddell-Meer beschrieben. Bisher wurden rund um die Antarktis insgesamt 50 Arten dieser alten Tiergruppe mit Kalkskeletten beschrieben. 44 der Kalkschwammarten gibt es ausschließlich in den antarktischen Gewässern. Die zugehörige Studie ist kürzlich im Fachjournal „Zootaxa“ erschienen.

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Schlaf, Bienchen, schlaf!

Schlaf-Biene Hobos-TeamEine Sammelbiene hat sich zum Schlafen mit Kopf und Hinterleibsende zwischen zwei Waben geklemmt. Foto: Hobos-TeamIm Bienenstock herrscht strikte Arbeitsteilung. Das gilt auch für die Ruhephasen: Honigbienen schlafen nach Berufsgruppen getrennt, wie Forscher am Biozentrum der Uni Würzburg herausgefunden haben.

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Forscher formulieren Strategien gegen den Hunger

Strategien gegen den Hunger Science AAASDurch eine Erhöhung der Ernte-Erträge auf 50% des Möglichen könnte die Erde zusätzlich 850 Millionen Menschen ernähren. Foto: Science/AAASForscher der Universität Bonn haben zusammen mit US-Kollegen eine Weltkarte von Strategien gegen den Hunger veröffentlicht. Sie beschreibt diejenigen Maßnahmen, die je nach Region und Feldfrucht besonders sinnvoll sind, um die Lebensmittelversorgung nachhaltig zu sichern. Die Arbeit ist am 17. Juli im Wissenschaftsmagazin Science erschienen. Auch in Deutschland gibt es Potenzial für Verbesserungen.

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Erholung der Artenvielfalt nach dem großen Dino-Sterben

Fossile patagonische Meeresmuschel Dr. Martin AberhahnDie fossile patagonische Meeresmuschel Meretrix chalcedonica überlebte das Massenaussterben am Ende der Kreidezeit. Foto: Dr. Martin AberhahnEin desaströser Meteoriteneinschlag am Ende der Kreidezeit vor 66 Millionen Jahren machte nicht nur den riesigen landbewohnenden Dinosauriern den Garaus – auch die Artenvielfalt im Meer erlitt heftige Einbußen. Paläontologen des Museums für Naturkunde Berlin untersuchten anhand von versteinerten Muscheln und Schnecken aus Patagonien, wie sich marine Ökosysteme von diesem Schock erholten.

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Klimawandel: Temperaturerhöhung trifft besonders Tierarten in den Tropen

Spitzhörnchen Tupaia belangeri Christian HofDas Nördliche Spitzhörnchen (Tupaia belangeri), eine Säugetierart des tropischen Südostasien, besitzt mit 7.5°C eine nur geringe Temperaturtoleranzbreite. Foto: Christian HofDie meisten in den gemäßigten Breiten beheimateten Säugetier- und Vogelarten werden in ihren Lebensräumen auch 2080 noch Temperaturen vorfinden, die innerhalb ihrer Toleranzbereiche liegen. Kritisch wird es aber Richtung Äquator: der Anteil der Tierarten, denen die höheren Temperaturen besonders zusetzen, nimmt gen Tropen zu, wie Forschende des LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrums und der Goethe-Universität herausfanden. Jedoch dürften auch in den gemäßigten Breiten indirekte Effekte der klimawandelbedingten Temperaturerhöhung den Tieren zu schaffen machen. 

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Die chinesische Ameisenmauer

Ameisenmauer-Wespe Michael Staab„Ameisenmauer-Wespe“. Foto: Michael StaabIn den Wäldern Südostchinas hat ein deutsch-chinesisches Team eine Wespe mit einem einzigartigen Nestbauverhalten entdeckt: Die „Ameisenmauer-Wespe“ verschließt ihr Nest mit einer Kammer voller toter Ameisen, um ihre Nachkommen vor Feinden zu schützen.

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Dramatische Abnahme der Biodiversität auf Agrarflächen durch ausufernde Intensivierung der Landwirtschaft

Die Biodiversität in Deutschland ist vor allem im Bereich der Agrarflächen ernsthaft bedroht. Daran haben bislang weder die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt noch das "Greening" im Zuge der neuen EU-Agrarförderung etwas ändern können. Dies zeigt eine aktuelle Bestandsaufnahme und Analyse der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz, die jetzt in Berlin vorgestellt wurde.

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Auswirkungen von Veterinärantibiotika in Gülle auf Bakterien im Ackerboden

Wissenschaftler des Julius Kühn-Instituts erforschen die Zusammensetzung der Gemeinschaft von Bodenmikroorganismen. Sie gehen dabei auch der Frage nach, inwiefern Antibiotika und antibiotikaresistente Bakterien aus der Tierhaltung, die über Gülle in den Boden gelangen, die bakterielle Gemeinschaft beeinflussen. Ein jetzt in der Zeitschrift „Trends in Microbiology“ publizierter Übersichtsartikel fasst die aktuellen Ergebnisse der Forschergruppe und weiterer internationaler Wissenschaftler zum Themenkomplex „Schicksal und Effekte von Veterinärantibiotika im Boden“ zusammen und identifiziert weiterführende Forschungsfragen.

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Presseschwerpunkt Juli

Neonicotinoide

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No Risk, no Food?

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NeFo-Video

"Stakeholder engagement" ist das A&O für ein erfolgreiches IPBES! Wie es gehen kann, zeigt unser Film.

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Medientipps

Deutschlandfunk, 15.07.2014
Gefährlicher Hunger nach Holz

GEO online, 15.07.2014
Blühende Grenzstreifen

Süddeutsche Zeitung, 12.07.2014
Die Acht-Billionen-Dollar-Bank

ZDF -Terra X, 12.07.2014
Universum der Ozeane

Süddeutsche Zeitung, 03.07.2014
Die Krise der Wiese

DIE ZEIT, 26.06.2014
Der 100-Millionen-Schatz

WDR - Abenteuer Erde, 24.06.2014
Himmelsjäger - Die geheime Welt der Libellen

Detektor fm, 19.6.2014
EU-Agrarreform: Wo Öko draufsteht, ist noch lange nicht Öko drin

GEO online, 16.06.2014
Im Reich der Essigrosen-Dickfühlerweichwanze

DIE ZEIT online,05.06.2014
Die Schatzkammer der Insektenforscher

ZDF planet e, 14.05.2014
Die Saatgut-Retter

3sat nano, 12.05.2014
Bedrohte Vielfalt: Jede dritte Art in Nord- und Ostsee gefährdet

3sat nano, 07.05.2014
nano spezial: Unterwelten

GEO Kompakt, April 2014
Beherrschen Pflanzen die Welt?

Die ZEIT, 29.04.2014
Der Frikadellenfisch

Süddeutsche Zeitung, 23.04.2014
Regenwald aus Menschenhand

Süddeutsche.de, 22.04.2014
Mückenatlas und Sternenkunde

Spektrum.de, 08.04.2014
Gemischte Landnutzung bietet doppelten Vorteil

NDR logo, 04.04.2014
Haben wir Pflanzen unterschätzt?


Zur nefo_nackt-Medien-Sammlung

Politikberatung I – Das heikle Geschäft der Politikberatung
Der Politikwissenschaftler Dirk Messner spricht über die Fallstricke wissenschaftlicher Politikberatung (Hörsaal vom 17.09.2012)

Politikberatung II – Ethischer Rat nach Fukushima
Der Risikoforscher Ortwin Renn beschreibt Politikberatung in Krisenzeiten
(Hörsaal vom 18.09.2012)

Politikberatung III – Dissens als Taktik
Naomi Oreskes erläutert ihre Thesen über den politischen Missbrauch wissenschaftlicher Kontroversen
(Hörsaal vom 19.09.2012)

Politikberatung IV – Fragwürdige Nähe
Robert Pielke jr. untersucht die Rolle der wissenschaftlichen Berater von US-Präsidenten
(Hörsaal vom 20.09.2012)

Und eben der nächste Teil:
Vorlesungsreihe „Wissenschaftliche Politikberatung“
Braucht das Parlament den Rat der Wissenschaft?
Wie kann Wissenschaft nutzen?
Ulla Burchardt
Dienstag, 19. März 2013, 18 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Einstein-Saal
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

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