Aktuelle Ausschreibungen

DKN Future Earth fördert Arbeitsgruppen fächerübergreifender, integrativer Forschung

Die Arbeitsgruppen verfolgen das Ziel der (a) Stärkung und Mobilisierung der deutschen Community in einem innovativen noch nicht in Deutschland etablierten "Future Earth" relevanten Themenbereich, (b) Erarbeitung von themenbezogenen Programmperspektiven für "Future Earth" international, (c) Etablierung von Forschungsperspektiven im Bereich der integrativen Nachhaltigkeitsforschung. →mehr

3. sDiv Call für Workshops, Postdocs und Sabbaticals (Deadline: 15.11.2014) →mehr


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DKN Future Earth

Aktuelles

Umfrage im Rahmen von IPBES zu netzbasierten Informationstools

IPBES-Science for people and natureBiodiversity and Ecosystem Services Network (BES-Net) fördert den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Anwendung für ein effektiveres Management von Biodiversität und Ökosystemleistungen weltweit. Die vom IPBES-Sekretariat initiierte Umfrage betrachtet Onlinetools und interaktive Netzwerkmöglichkeiten. Ihre Antwort trägt zur Entwicklung eines optimalen Webportal für Endnutzer bei und ist noch bis zum 30.10. geschaltet. Die Bearbeitungszeit beträgt ca. 5 Min.

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Wann kann die Wissenschaft zur Einigung gegensätzlicher politischer Standpunkte führen?

Helfen wissenschaftliche Belege immer bei Einigungsprozessen in der Umweltpolitik? Forscher haben nun mathematische Leitlinien geschaffen, um diese Frage zu beantworten. Sie konnten zeigen, dass die Wahrnehmung verschiedener Beteiligter der Kosten und Nutzen von einer Kursänderung sowie der Qualität neuer Forschungsergebnisse bestimmen, ob sie ihren Standpunkt ändern oder nicht.

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Düstere Zeiten für Tagfalter

Gelbgefleckter Mohrenfalter K KulacDer Gelbgefleckter Mohrenfalter - bis jetzt noch in fast allen Gebirgen Europas zu finden. Foto: K. KulacSchmetterlingsforscher Prof. Dr. Thomas Schmitt vom Senckenberg Forschungsinstitut in Müncheberg hat gemeinsam mit deutschen Kollegen die zukünftigen Verbreitungsgebiete der europäischen Schmetterlingsart Erebia manto modelliert. Hierfür haben sie 1306 Falter in den Bergen Europas gesammelt. Sie kommen zu dem Schluss, dass der Tagfalter in Teilen Europas durch die globale Erwärmung nicht überleben wird.

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Regenwaldforschung auf Science-Starter

ronny-ecuador

Für die Finanzierung einer Untersuchung der Phytodiversität ruandischer Bergregenwälder und deren räumlich explizite Darstellung inklusive des anthropogenen Einflusses wählt Ronny Richter von der Universität Koblenz-Landau das Portal Science Starter. Sie können sich sein Forschungsvorhaben hier ansehen - und entscheiden, ob Sie es unterstützen möchten.

Direkt zu →Science-Starter

Anzahl gebietsferner Fischarten steigt in Deutschland von 14 auf 21

Meerneunauge Dr. Matthias Geiger  ZFMK BonnBlick in das Maul eines Meerneunauges (Petromyzon marinus, Bestandteil der Studie). Foto: Dr. Matthias Geiger, ZFMK, BonnWissenschaftler der Stiftung Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig - Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn haben in Kooperation mit Kollegen aus Wilhelmshaven und München jetzt eine Studie zur Diversität der Fische und Neunaugen in Deutschland publiziert. Die auf DNA-Barcoding basierenden Ergebnisse wurden jetzt im renommierten Journal 'Molecular Ecology Resources' veröffentlicht und brachten einige Überraschungen hervor.

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Enorme Fortschritte in der Ozeanversauerungsforschung

Korallen Ozeanversauerung Gertraud M. Schmidt AWIKorallen gehören zu jenen Meereslebewesen, die sehr empfindlich auf die Ozeanversauerung reagieren. Foto: Gertraud M. Schmidt / Alfred-Wegener-InstitutNoch nie zuvor erforschten so viele Wissenschaftler wie sich der sinkende pH-Wert des Meerwassers auf Tiere und Pflanzen im Ozean auswirkt. Ihre Ergebnisse haben die Experten jetzt für den zweiten Ozeanversauerungsbericht der Biodiversitäts-Konvention (CBD) zusammengetragen, der auf der zwölften CBD-Konferenz der Vertragsstaaten vorgestellt wurde. Ein wichtiger Fokus liegt dabei auf jenen Folgen, die sich auch auf uns Menschen auswirken. Mit dieser Zusammenfassung will die CBD die Problematik saurer werdender Meere auf die Tagesordnung der internationalen Politik bringen. 

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Biodiversität schützt nicht jede Region vor Trockenheit

Wald Michael Scherer-Lorenzen Uni FreiburgWald. Foto: Michael Scherer-LorenzenZukünftig werden in Teilen der Welt wie zum Beispiel in Mittel- oder Südeuropa vermehrt Dürreperioden auftreten, die auch die Stabilität von Wäldern reduzieren können. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des internationalen Projekts FunDivEUROPE haben erforscht, ob die Vielfalt an Baumarten die Widerstandsfähigkeit eines Waldbestands gegen Trockenheit beeinflusst. Im Gegensatz zu bisherigen Annahmen belegt die Studie, dass die Artenvielfalt keinen durchweg positiven Effekt auf die Stabilität der Wälder hat. 

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UN-Biodiversitätskonferenz: Studie fordert Neubewertung der Ziele zum Schutz der Artenvielfalt

Auf der 12. UN-Biodiversitätskonferenz im südkoreanischen Pyeongchang diskutieren derzeit Experten über effektivere Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt. Der aktuelle Zwischenbericht der Biodiversitäts­konvention, der Global Biodiversity Outlook 4, fällt ernüchternd aus. Auch Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sind nach Südkorea gereist und bereichern die Debatte mit der aktuellen Studie „A framework to identify enabling and urgent actions for the 2020 Aichi Targets“. Darin wird aufgezeigt, wie die zum globalen Artenschutz von den Vertragspartnern vereinbarten Aichi-Ziele besser realisiert werden können.

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Brasiliens Regenwälder setzen wegen Landschaftszerschneidung mehr Kohlendioxid frei als vermutet

Regenwald Brasilien Luftaufnahme UFZ Mateus de Dantas de PaulaLuftaufnahme von Waldfragmenten des Brasilianischen Atlantischen Regenwaldes im Nordosten Brasiliens. Foto: Mateus de Dantas de PaulaDurch die Abholzung tropischer Regenwälder in Brasilien geht deutlich mehr Kohlenstoff verloren als bislang angenommen wurde. Wie Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in der Fachzeitschrift Nature Communications schreiben, sei der Effekt der Degradation bei inselartig verteilten Waldflächen unterschätzt worden, da man bislang den Verlust der Biomasse an den Waldrändern und damit die höhere Emission von Kohlendioxid nicht berechnen konnte. Ihren Berechnungen zufolge wird in Folge der Waldrodung bis zu ein Fünftel mehr Kohlendioxid durch die Vegetation emittiert.

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Biblische Ökosysteme widerstehen mehr als sieben Dürrejahren

Wuestenpflanzen Israel Katja Tielbörger Uni TübingenWüstenpflanzen in Israel. Foto: Katja Tielbörger/Universität TübingenDie Ökosysteme des Nahen Ostens beherbergen eine weltweit einzigartige Artenvielfalt, darunter auch die Vorläufer der wichtigsten Nutzpflanzen. Doch die Klimaszenarien gerade für diese Trockengebiete sind alarmierend. Dies könnte die Funktion dieser Ökosysteme sowie das Überleben wichtiger Arten bedrohen. Ein Forscherteam hat in Israel Langzeitexperimente durchgeführt, um diese Prognosen zu testen. Dabei konnte eine hohe Widerstandskraft der Vegetation im Nahen Osten gegenüber Klimaveränderungen nachgewiesen werden.

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Presseschwerpunkt Okt.

Biodiversität und Gesundheit
47345 r k b fledermaus by dette pixelio.de

„One Health“ – ist die Erde gesund, ist es auch der Mensch


Im nefo logo text-Interview
Stepahnie Thomas Bayreuth

 Dipl. Geoökol. Stephanie Thomas, Uni Bayreuth

nefo logo text

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Medientipps

3sat nano, 24.09, 18.30 Uhr
3 Pioniere des Umwelt- und Naturschutzes haben den Umweltpreis bekommen

WDR5 Leonardo, 06.10., 16.05 Uhr
Biodiversitätsschutz Mangelhaft
Artenschwund geht ungebremst weiter

3sat nano, 06.10., 18.30 Uhr
Kaum Erfolge beim internationalen Schutz der biologischen Vielfalt
Interview mit Prof. Christoph Görg (UFZ)

3sat nano, 30.09, 18.30 Uhr
Biber in Berlin
Biber haben in Berlin im Charlottenburger Schlosspark Seen und Bäche besiedelt. 30 der alten Bäume haben sie schon gefällt.

Deutsche Welle online 16.09.2014
Biodiversität heute für morgen
Bonn ist Sitz des Weltbiodiversitätsrates

3sat nano, 03.09, 18.30 Uhr
Alarm auf dem Acker
Tiefenlockerer und "Transplantionen" schonen dem Boden.

3sat nano, 04.09, 18.30 Uhr
Schleichweg für Wild
Rothirsche nutzen die Grünbrücken über Autobahnen durchaus.

3sat nano, 29.08, 18.30 Uhr
Der Tod der Eschen
Schweizer Förster wollen das Eschensterben mit einem Virus bekämpfen.


Zur nefo_nackt-Medien-Sammlung

Politikberatung I – Das heikle Geschäft der Politikberatung
Der Politikwissenschaftler Dirk Messner spricht über die Fallstricke wissenschaftlicher Politikberatung (Hörsaal vom 17.09.2012)

Politikberatung II – Ethischer Rat nach Fukushima
Der Risikoforscher Ortwin Renn beschreibt Politikberatung in Krisenzeiten
(Hörsaal vom 18.09.2012)

Politikberatung III – Dissens als Taktik
Naomi Oreskes erläutert ihre Thesen über den politischen Missbrauch wissenschaftlicher Kontroversen
(Hörsaal vom 19.09.2012)

Politikberatung IV – Fragwürdige Nähe
Robert Pielke jr. untersucht die Rolle der wissenschaftlichen Berater von US-Präsidenten
(Hörsaal vom 20.09.2012)

Und eben der nächste Teil:
Vorlesungsreihe „Wissenschaftliche Politikberatung“
Braucht das Parlament den Rat der Wissenschaft?
Wie kann Wissenschaft nutzen?
Ulla Burchardt
Dienstag, 19. März 2013, 18 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Einstein-Saal
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

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