Connecting scientific disciplines


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Although biodiversity research ist based on natural sciences it needs expertise from other disciplines to answer relevant societal questions. Fostering interdisciplinary cooperation is one of NeFo's main goals.

This is why we invite and support researchers to publish their work online, to take part in societal discussions and to formulate options for the implementation of the National Biodiversity Strategy and international conventions.

 

Service for the research community

  • Overview of German biodiverstiy related research
  • Up to date news and meeting information
  • Organisation of workshops and specific working groups
  • Portraits of researchers and their institutes
  • Background information on biodiversity policies worldwide
  • Newsletter for the research community

 

Contact

Dr. Katrin Vohland

Tel.: +49 30 2093 - 8945

Mail: research@biodiversity.de

Aktuelles

Führt schräger Gesang zur Artbildung?

Einige Tiere wie z.B. Feldheuschrecken, Grillen und Nilhechte verwenden zur Partnerfindung komplexe Gesänge bzw. elektrische Entladungen. Unterscheiden sich die Zeitmuster in den Gesängen der Tiere, kann es zu rascher Artbildung kommen, wie z.B. bei afrikanischen Nilhechten. Unter der Federführung des Leibniz-Instituts Museum für Naturkunde Berlin hat sich ein Netzwerk aus Evolutionsbiologen, Molekulargenetikern und Bioinformatikern aus sechs Forschungseinrichtungen in Berlin und Potsdam im Forschungsnetzwerk GENART zusammengeschlossen, welches mit 1,04 Millionen Euro  von der Leibniz-Gemeinschaft gefördert wird. Dieses Projekt dient dazu, mehr über das Zusammenspiel der genetischen und ökologischen Grundlagen der Artbildung zu erfahren.

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Vernetzung messen

Für die Erhaltung der Biodiversität in fragmentierten Landschaften spielt die Vernetzung geeigneter Habitate eine wichtige Rolle. Den Grad der Vernetzung einer Landschaft kann man dabei mit verschiedenen Masszahlen erfassen. Eine Schweizer Forschergruppe konnte zeigen, dass einfache strukturelle Masszahlen geeignet sind, um lokale oder kleinskalige Effekte der Landschaftsvernetzung auf die Vogeldiversität in Hochstammobstgärten zu untersuchen. Auf der Landschaftsskala soll der Vernetzungsgrad der Landschaft dagegen eher mit komplexen funktionalen Masszahlen beschrieben werden.

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DIVERSITAS International veröffentlicht globales Forschungsprogramm

DIVERSITAS International ist ein Netzwerk von internationalen Forschungseinrichtungen, welches sich die globale Stärkung der Biodiversitätsforschung zum Ziel gesetzt hat. Um den neuen 2020-Biodiversitätszielen der CBD zu dienen, hat DIVERSITAS International in einem mehrjährigen Konsultationsprozess vier Hauptherausforderungen identifiziert: 1) Schädliche Veränderungen von Biodiversität und ökosystemaren Dienstleistungen zu erkennen und zu verringern; 2) die Kapazität sozio-ökologischer Systeme im Hinblick auf die Anpassung an globale Veränderungen zu stärken; 3) die Entstehung von Biodiversität und auch durch den Menschen beeinflussten evolutiven Veränderung zu verstehen; und 4) ein globales Netzwerk der Biodiversitätsforschung zu entwickeln.

Der vollständige Artikel in →CoSUST.

Invasive Pythons rotten Säugetiere aus

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Python Foto: H.Hraban-Ramm/pixelio

Der massiven Rückgang von Säugetieren im amerikanischen Everglade Nationalpark ist auf die Ausbreitung des burmesischen Pythons zurückzuführen. Seit 2003 ginhg die Zahl der bei Zählungen beobachteten Waschbären in dem Gebiet um 99.3%, die der Oppossums um 98.9% und des Rotluchses um 87.5% zurück. Hasen wurden überhaupt nicht mehr gesehen.

→PNAS

Sind die Schildkröten der Welt am Rand des Aussterbens?

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Dickhalsschildkröte
Foto: F. Ihlow

Wissenschaftler des Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig Bonn (ZFMK) untersuchen den Einfluss des Klimawandels auf globale Biodiversitätsmuster und ermitteln dadurch mögliche Verlierer und Gewinner der Veränderungen. Das Team nutzte modernste geostatistische Verfahren um auf Basis von über 20.000 Einzelnachweisen von 199 Schildkrötenarten (78% aller rezenten Taxa) die aktuellen Verbreitungsgebiete mathematisch zu beschreiben.

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Fleißig wie die Ameisen - Wie Schnecken die Ausbreitung von Pflanzen sichern

Weinbergschnecke Foto: S.media/pixelio
Weinbergschnecke
Foto: S.media/pixelio

Buschwindröschen, Veilchen oder Schneeglöckchen – viele Frühblüher sind für ihre Ausbreitung auf Ameisen angewiesen. Sie sind aber auch dort heimisch, wo Ameisen selten sind, beispielsweise in feuchten und dunklen Buchenwäldern. Biologen der Technischen Universität München haben nun herausgefunden, dass Schnecken dort den Transport der Pflanzensamen übernehmen.

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→Originalpublikation

Wald-Assessment Daten jetzt Online verfügbar

fao logoDaten des 2010 Global Forest Resources Assessment (FRA) wurden von der Food and Agriculture Organization of the UN (FAO) jetzt online Verööfentlicht. Die FRA macht ein Monitoring in Wäldern in 5 bis 10 jährigen Intervallen und wird bereits seit 1946 erstellt.
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Kaltwasserkorallen als Anpassungskünstler?

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Kaltwasserkorallen Quelle: GEOMAR

Können Kaltwasserkorallen der Versauerung des Meeres standhalten? Eine Langzeitstudie des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zeigt, dass die am weitesten verbreitete Art Lophelia pertusa entgegen aller Prognosen trotz eines steigenden Kohlendioxidgehalts anscheinend unbehelligt weiterwächst.

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Wie will ich leben?

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Und was muß ich dafür tun, was Politiker und andere? Das Wissenschaftsjahr 2012 steht unter dem Motto "Zukunftsprojekt Erde". Wie wollen wir leben? Wie müssen wir wirtschaften? Wie können wir unsere Umwelt bewahren? sind die Leitfragen des Jahres. Im Rahmen dieses Leitmottos werden eine Reihe von Veranstaltungen, Diskussionsforen und Ausstellungen organisiert, Sie können selber Veranstaltungen einbringen oder sich an Wissenschaftlerbörsen beteiligen.

Mehr Informationen →hier.

"Aliens" gefährden Biodiversität - Kommission schaltet Konsultation

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Ambrosia artemisiifolia Foto: J.Novak

Invasive gebietsfremde Arten können außerhalb ihres natürlichen Lebensraums die biologische Vielfalt gefährden. Sie verursachen dabei EU-weit Schäden in Höhe von ungefähr 12,5 Mrd. Euro jährlich. Die EU-Kommission will ein in ihrer Biodiversitätsstrategie 2020 angekündigtes neues Instrument einführen und sammelt Meinungen und Ideen. Bis zum 12. April können sich Interessierte an einer öffentlichen Befragung über die Bekämpfung gebietsfremder invasiver Arten beteiligen.

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Experteninterview

EU-Agrarreform und Ökologische Vorrangflächen

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„Die Forderung nach der kompromisslosen Erhaltung aller Anbauflächen ist falsch verstandener Liberalismus."

Im nefo_logo_text-Interview:
Dr. Michael Glemnitz
(ZALF Müncheberg)

Vortragsmitschnitt

Sind Vögel nützlich?
Globaler Wandel und Ökosystemleistungen von Vögeln

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Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese
Geschäftsführende Direktorin Bik-F

Vortrag am 10.01.2012
Politechnische Gesellschaft Frankfurt

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Medientipps

3sat scobel, 23.02. 20:15 Uhr
"Warum rettet der Mensch manche bedrohte Tierarten, andere nicht?"
Dr. Carsten Neßhöver (NeFo) bei "Wissenschaft am Donnerstag"


 3sat nano 13.02. 18.30 Uhr
Eiskaltes Leben
In winzigen Kanälen des Antarktiseises lebt ein "Mikrokosmos von Tieren in einem komplexen Ökosystem", sagt Maike Kramer, Meereisbiologin am AWI.


 3sat nano 16.02. 18.30 Uhr
Klimawandel lässt Wölfe hungern
Im Winter fallen freilaufende Rinder im westlichen Kanada oft ausgehungerten Wölfen zum Opfer. Der Grund: Durch den Klimawandel hat sich der Borkenkäfer dort stark vermehrt und ein Baumsterben ausgelöst, sodass Beutetiere wie Elch und Reh ausfallen.


D-Radio Kultur 31.01.
Kampf gegen die "Leitkultur des Verschwendens"
Sozialpsychologe Harald Welzer sammelt "Geschichten des Gelingens"


Goethe-Institut: Wird die Öko-Energie zum Fluch? – Interview mit Michael Succow
Michael Succow setzt sich mit seiner Stiftung im In- und Ausland für den Erhalt intakter Landschaften ein. Mehr Windräder, Hochspannungsleitungen und Monokulturen für Biogas-Anlagen: Geht die Energiewende auf Kosten von Deutschlands Landschaft?


Berliner Morgenpost, 31.01.
Schmetterlinge sind zu langsam für Klimawandel
In Europa verschieben sich die idealen Lebensräume für Schmetterlinge immer weiter nach Norden. Sie müssten also wandern – sind jedoch verwirrt.


DW-Radio 10.02.
Der Wanderalbatros profitiert vom Klimawandel


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