Delivering data and arguments

 

politik_illu

 

The implementation of the National Biodiversity Strategy in Germany depends on many decisions from various politicians and stakeholders. NeFo offers relevant insights into the state of research and provides the necessary knowledge basis for political decisions related to the sustainable use of biodiversity. NeFo presents scientific positions to urgent societal questions.

 

Service for policy makers and other stakeholders

  • Service centre with personal facilitation of expert contacts
  • Reports, views and positions from the science community
  • Up to date news and results from German biodiversity research
  • Background information on research and conservation of biological diversity and its societal relevance
  • Newsletter for policy makers and other stakeholders

 

Contact

Dr. Axel Paulsch

Tel.: +49 341 235 - 1650

Mail: policy@biodiversity.de

 

Aktuelles

Küstenforscher erarbeiten die Grundlage für den zukünftigen Schutz der Nord- und Ostsee

Wattenmeer Matthias Creydt Fotolia Das Wattenmeer in der Nordsee übernimmt viele Funktionen für das Meeresökosystem. Zum Beispiel filtern die Sedimente Schadstoffe aus dem Wasser. Foto: Matthias Creydt/FotoliaDie Küstenforscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht untersuchen in den nächsten drei Jahren den Einfluss des Menschen auf den Meeresboden in der Deutschen Bucht. Ihre Arbeit ist Teil einer umfassenden wissenschaftlichen Zustandsbewertung der Küstengewässer in Nord- und Ostsee, die in fünf Verbundprojekten erarbeitet wird. Dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Vorhaben schafft wissenschaftliche Grundlagen zur Umsetzung der europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Am 29. April treffen sich Vertreter des BMBF und die Projektbeteiligten an der Universität Hamburg, KlimaCampus und geben gemeinsam den Startschuss für die zukünftige Forschungskooperation.

→mehr

Bunte Landschaften neutralisieren Isolation von Lebensräumen

Kalkmagerrasen Goe buntKalkmagerrasen in der Umgebung von Göttingen. Foto: Universität GöttingenDie zunehmende Isolation naturnaher Lebensräume ist eine der wichtigsten Ursachen des Artenrückgangs in europäischen Kulturlandschaften. Agrarökologen der Universität Göttingen haben nun allerdings herausgefunden, dass dies nur in Landschaften, die von Ackerbau geprägt sind, zutrifft und nicht in bunten, strukturreichen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Journal of Applied Ecology veröffentlicht.

→mehr

TEEB für Unternehmen veröffentlicht TOP 100 der externen Umwelteffekte

The Economics of Ecosystems and Biodiversity Business Coalition (TEEB for Business) hat einen Bericht über externe Umweltkosten von Unternehmen mit dem Titel "Natural Capital at Risk – The Top 100 Externalities of Business." veröffentlicht. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die Top 100 der externen Umweltkosten die Weltwirtschaft etwa 7.3 Trillionen US$, also rund 13% der weltweiten Wirtschaftsleistung, kosten.

→mehr

Europas Biodiversität als Spiegel der wirtschaftlichen Entwicklung von gestern

48126 trifolium20saxatile Der Stein-Klee (Trifolium saxatile), laut FFH-Richtlinie der Europäischen Union eine „Pflanzenart von gemeinschaftlichem Interesse". Foto: Stefan DullingerDie wirtschaftliche und soziale Entwicklung des 20. Jahrhunderts hat Europas Flora und Fauna unter Druck gebracht. Nationale Rote Listen bewerten im Schnitt 20 bis 40 Prozent der heimischen Arten als gefährdet. Die reale Bedrohungssituation könnte allerdings noch größer sein, weil sich Umweltzerstörungen oft mit langer Verzögerung auf die biologische Vielfalt auswirken. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscher-Team, an dem auch das UFZ beteiligt ist. Die Ergebnisse der Studie wurden von der angesehenen US-amerikanischen Fachzeitung PNAS veröffentlicht.

→mehr

Bunte Wiese, vitaler Boden: Ökologen beobachten Effekt der Pflanzenvielfalt auf Bodenorganismen

Bunte Wiese by PeterA pixelio.deFoto: PeterA/pixelio.deBisher war der Einfluss einer artenreichen Pflanzenwelt auf das Leben im Boden umstritten. Doch ein internationales Forscherteam um Prof. Nico Eisenhauer von der Universität Jena hat nun beobachtet, dass eine wenig artenreiche Pflanzenwelt die Vitalität und Produktivität des Bodens beeinträchtigt – auf steigende Kohlendioxid- oder Stickstoffkonzentrationen reagieren die Bodenorganismen hingegen kaum, schreiben die Forscher im Fachmagazin „PNAS".

→mehr

Biodiversität - die natürliche Gesundheitsvorsorge

2. Internationale Biodiversitätskonferenz in Berlin

Wirkstoffe für die Medizin werden häufig aus der Natur gewonnen. Bakterien, Pflanzen und andere Lebewesen sind jedoch mehr als bloße Bausteine für unsere Apotheke. Biologische Vielfalt und Gesundheit sind auf vielen Ebenen miteinander verbunden. Wie wichtig ist Biodiversität in Städten für unser Wohlbefinden? Warum liegen die Quellen für Krankheitsausbrüche und Seuchen in den Industrieländern in Regionen mit instabilen Ökosystemen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Experten aus aller Welt vom 16.-18. April 2013 auf der zweiten internationalen Biodiversitätskonferenz „Biodiversität und Gesundheit" in Berlin.

→mehr

Schutz der biologischen Vielfalt als Gesundheitsvorsorge?
Internationale Konferenz zur Bedeutung der biologischen Vielfalt für unsere Gesundheit

Muecke web by FrankHollenbach pixelio.deFoto: F. Hollenbach/pixelioVom 16.-18. April treffen sich internationale Forscher in Berlin, um die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unsere Gesundheit zu diskutieren. Im Zentrum der 2. Internationalen Konferenz zu Biodiversität und den UN-Millennium-Entwicklungszielen der Leibniz-Gemeinschaft stehen sowohl Erreger von Infektionskrankheiten, die dem Menschen und seinen Nutzpflanzen und –tieren schaden, als auch die Gesundheit ganzer Ökosysteme, die unsere Lebensgrundlage bilden. Da das Wissen um die ökologischen Zusammenhänge der Ausbreitung von Krankheiten die Grundlage für Gefahrenanalysen und eine effektive Kontrolle dieser Krankheiten bildet, dürfte das Thema in künftigen globalen Politikdebatten über den Schutz der biologischen Vielfalt eine wesentliche Rolle spielen. NeFo stellt im Experteninterview einige Aspekte und die Organisatoren vor.

Read more...

Biodiversitätsstrategie für Berlin

Mit der "Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt" hat der Berliner Senat neue Weichen für den Naturschutz gestellt. Mit 37 strategischen Zielen, die durch Ökologen der TU Berlin vorbereitet und dann in einem breiten gesellschaftlichen Prozess abgestimmt worden waren,  soll die biologische Vielfalt in der Metropole gefördert werden - mit und für die Stadtbewohner.
→zur Strategie

Society for Conservation Biology appelliert an EU-Mitglieder: Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) darf nicht scheitern

SCB Logo - Color

In einem Brief an die Abgeordneten des Parlaments und die Kommissare der Europäischen Union drückt die Europa-Sektion der Society for Conservation Biology (SCB-ES) ihre tiefe Beunruhigung über die Entscheidungen des EU-Parlaments zur GAP aus und warnt davor, die Grundsätze und Strategien des Aktionsplans 2020 der EU zur Erhaltung der biologischen Vielfalt wie auch internationaler Vereinbarungen der EU zu konterkarieren.

Read more...

Ökosysteme: Partner der Landwirtschaft

BlattläuseBlattläuse und andere Pflanzenschädlinge lassen sich besser in Schach halten, wenn man ihren natürlichen Feinden gute Lebensbedingungen verschafft. Foto: S.SchieleDie Kräfte der Natur nutzen, um die Erträge in der Landwirtschaft zu steigern: Wie das gehen kann, soll ein neuer internationaler Forschungsverbund zeigen. Ökologen vom Biozentrum der Uni Würzburg sind mit dabei.

→mehr

Blattläuse und andere Pflanzenschädlinge lassen sich besser in Schach halten, wenn man ihren natürlichen Feinden gute Lebensbedingungen verschafft. (Foto: Susanne Schiele)

Newsletter-Anmeldung


Unser Newsletter informiert Sie alle 1-2 Monate über aktuelles Geschehen in der Biodiversitätsforschung und -politik.

→Newsletter-Archiv

Melden Sie sich hier an:
Receive
Sie erhalten im Anschluss eine E-Mail mit einem Bestätigungslink, um die Anmeldung abzuschliessen. Wir verwenden Ihre Daten ausschließlich zum Personalisieren unseres Newsletters.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an info@biodiversity.de

Medientipps

Tagesspiegel 18.05.
Bedrohte Artenvielfalt Keiner stirbt für sich allein

Radio Bremen 21.05.
Europäisches Fachzentrum Moor und Klima

Naumburger Tageblatt 22.05.
Trübe Pleiße besorgt Flussanrainer

Sächsische Zeitung 22.05.
So braun wie die Spree

3sat 22.05.
nano-spezial zum Thema Wasser


 Zur nefo_nackt-Medien-Sammlung

Politikberatung I – Das heikle Geschäft der Politikberatung
Der Politikwissenschaftler Dirk Messner spricht über die Fallstricke wissenschaftlicher Politikberatung (Hörsaal vom 17.09.2012)

Politikberatung II – Ethischer Rat nach Fukushima
Der Risikoforscher Ortwin Renn beschreibt Politikberatung in Krisenzeiten
(Hörsaal vom 18.09.2012)

Politikberatung III – Dissens als Taktik
Naomi Oreskes erläutert ihre Thesen über den politischen Missbrauch wissenschaftlicher Kontroversen
(Hörsaal vom 19.09.2012)

Politikberatung IV – Fragwürdige Nähe
Robert Pielke jr. untersucht die Rolle der wissenschaftlichen Berater von US-Präsidenten
(Hörsaal vom 20.09.2012)

Und eben der nächste Teil:
Vorlesungsreihe „Wissenschaftliche Politikberatung“
Braucht das Parlament den Rat der Wissenschaft?
Wie kann Wissenschaft nutzen?
Ulla Burchardt
Dienstag, 19. März 2013, 18 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Einstein-Saal
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

DFG Science TV

bmbf_rgb_gef_l

diversitas international logo

bmbf_logo_diversitas_d_rgb