Archiv Aktuelle Meldungen_Politik

LANA-Thesenpapier „Klimawandel und Naturschutz“

Nach einem Beschluss der Umweltministerkonferenz (UMK) hat die Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung (LANA) ein Thesenpapier zum Thema „Klimawandel und Naturschutz“ herausgegeben.
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Zustand des Planeten "Besorgnis erregend"

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Foto: André Künzelmann / UFZ

Unser Planet gleicht einem Patienten, der sich zwar im Moment noch gesund fühlt, aufgrund hoher Blutdruck- und Cholesterinwerte seinen Lebensstil aber dringend verändern muss. So schildern Forscher auf der Tagung "Planet under Pressure" den aktuellen Zustand der Erde.

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Zusammensarbeit um Wildtierschmuggel zu bekämpfen

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Jewelled Gecko Quelle: Rosmarie Müller

Einem aktuellen Artikel in Naturezufolge gibt es bisher keine einzige Lösung um den Wildtierschmuggel zu überwachen. Um die vorhandenen Schutzbestimmungen besser umzusetzen ist eine bessere Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure notwendig. Um einen  Strang des Knotens zu bearbeiten laden INTERPOL und United Nations Environment Programme (UNEP) vom 27.-29. März in Lyon, Frankreich zum ersten International Chiefs of Environmental Compliance and Enforcement Summit ein.
→Nature Artikel
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Weltbankbericht: Waldzerstörung muss wie organisierte Kriminalität bekämpft werden

Hurricane tree Foto: Jocke Berglund
Hurricane tree
Foto: Jocke Berglund

Alle zwei Sekunden vernichten illegale Holzfäller Urwald in der Größe eines Fußballfeldes. Damit dieser Zerstörungswut Einhalt geboten werden kann, müssen die lokalen und internationalen Strafverfolgungssysteme einem neuen Weltbankbericht zufolge gegen diejenigen vorgehen, die am meisten vom illegalen Holzhandel profitierten.

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UBA: Gewässertyp des Jahres: Der sandig-lehmige Tieflandfluss

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Spree Foto:Hoffmann/UBA

Der Zustand vieler deutscher Tieflandflüsse wie Lippe, Ems, Aller, Alster, Trave, Elde oder Spree ist problematisch. Lediglich etwa zwei Prozent der Gewässerstrecken sandig-lehmiger Tieflandflüsse werden als „gut" bewertet, 22 Prozent sogar als „schlecht". Nur sehr wenige dieser Strecken werden bis 2015 wieder einen guten Zustand erreichen. Die Flüsse brauchen mehr Fläche und weniger Nährstoffe. Für Fische sind durchgängige Wehre nötig.

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Tourismus und Tierschutz - Das blutige Rhino-Horn von Afrika

Spitzmaulnashorn_pixelio.de
Spitzmaulnashorn
Foto: pixelio

Selbst in Zoos wird versucht, sie zu töten: Nashörner sind bei Wilderern begehrt. Tourismus kann helfen, sie zu schützen, sagt Zoodirektor Manfred Niekisch im Interview.

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Europäische Trockenrasen schlagen tropische Regenwälder

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Foto: J. Dengler
Tropische Regenwälder gelten als die globalen Biodiversitätshotspots. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass dies nur im großen Maßstab zutrifft. Vergleicht man allerdings Flächen unter 100 m², liegen die globalen Maxima des Gefäßpflanzenartenreichtums dagegen allesamt in extensiv genutzten, also gemähten oder beweideten, Grasländern der temperaten Zone. Bedroht sind diese allerdings gleichermaßen.

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Das weltweit größte Schutzgebietsnetz - Natura2000 - fast vollständig

natura-2000-eu20 Jahre nach Beschluss der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie nähert sich das daraus entstandene Schutzgebietsnetz der EU der Vollendung. Nach zögerlichem Start enthält es nun 26 000 Schutzgebiete und deckt rund 18 Prozent der EU-Landfläche und große Teile der Meeresfläche ab.

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→Nature Conservation

Illegale Tropenhölzer selbst in Zellstoffen nachweisbar

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Foto: F.Fernandes

Teak, Nyatoh und Meranti: Hinter diesen klangvollen Namen stecken tropische Riesen – die nur zu oft als Gartenmöbel oder Papier enden. Um Tropenholz in Papier nachweisen zu können, entwickelt die TU Darmstadt mit der Uni Hamburg, dem von-Thünen-Institut in Hamburg und der ISEGA in Aschaffenburg eine einfache und günstige Analysemethode für Tropenholzfasern.

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Intensive Landwirtschaft beeinflusst Wasserhaushalt von Ökosystemen

Düngeversuch-GÖFoto Laura Rose
Düngeversuch
Foto: L.Rose

Die intensive Bewirtschaftung von Wiesen und Weiden hat Auswirkungen auf den Wasserhaushalt dieser Ökosysteme. Wissenschaftler der Universität Göttingen konnten zeigen, dass auf gedüngten Grünlandflächen deutlich mehr Regenwasser verdunstet als auf ungedüngten. Entsprechend weniger Regenwasser versickert im Boden, wo es dann bei der Bildung von Grundwasservorräten fehlt, was in einzelnen Regionen Mitteleuropas künftig unter Umständen zu Wasserknappheit in den Sommermonaten führen könnte.

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