Delivering data and arguments

 

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The implementation of the National Biodiversity Strategy in Germany depends on many decisions from various politicians and stakeholders. NeFo offers relevant insights into the state of research and provides the necessary knowledge basis for political decisions related to the sustainable use of biodiversity. NeFo presents scientific positions to urgent societal questions.

 

Service for policy makers and other stakeholders

  • Service centre with personal facilitation of expert contacts
  • Reports, views and positions from the science community
  • Up to date news and results from German biodiversity research
  • Background information on research and conservation of biological diversity and its societal relevance
  • Newsletter for policy makers and other stakeholders

 

Contact

Dr. Axel Paulsch

Tel.: +49 341 235 - 1650

Mail: policy@biodiversity.de

 

Aktuelles

„Rote Listen“ für Thüringen: 40 Prozent der Arten gelten als gefährdet

In Thüringen gelten derzeit 40,8 Prozent der Tier- und Pflanzenarten sowie 51,2 Prozent der heimischen Pflanzengesellschaften als gefährdet. Thüringen verfügt auf nur 4,5 Prozent der Fläche Deutschlands über eine herausragende biologische Vielfalt. Mehr als zwei Drittel der in Deutschland heimischen Tier- und Pflanzenarten kommen hier in Thüringen vor.
Die Thüringer Strategie zur Erhaltung der biologischen Vielfalt hat das Ziel gesetzt, bis zum Erscheinen der nächsten Roten Listen im Jahr 2020 mindestens die Hälfte der heute vom Aussterben bedrohten Arten in ihren Beständen zu sichern.
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Sind die Schildkröten der Welt am Rand des Aussterbens?

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Dickhalsschildkröte
Foto: F. Ihlow

Wissenschaftler des Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig Bonn (ZFMK) untersuchen den Einfluss des Klimawandels auf globale Biodiversitätsmuster und ermitteln dadurch mögliche Verlierer und Gewinner der Veränderungen. Das Team nutzte modernste geostatistische Verfahren um auf Basis von über 20.000 Einzelnachweisen von 199 Schildkrötenarten (78% aller rezenten Taxa) die aktuellen Verbreitungsgebiete mathematisch zu beschreiben.

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Schatzkammern biologischer Vielfalt

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Berliner Tiergarten
Foto: T.Caspary/pixelio

Internet-Handbuch der TU Berlin zeigt neue Wege, Naturschutz und Denkmalpflege in historischen Parks zu verbinden. Mit einem umfangreichen Internet-Handbuch sind die Ergebnisse der dreijährigen, durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt geförderten Arbeit nun auch allgemein zugänglich.

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Fleißig wie die Ameisen - Wie Schnecken die Ausbreitung von Pflanzen sichern

Weinbergschnecke Foto: S.media/pixelio
Weinbergschnecke
Foto: S.media/pixelio

Buschwindröschen, Veilchen oder Schneeglöckchen – viele Frühblüher sind für ihre Ausbreitung auf Ameisen angewiesen. Sie sind aber auch dort heimisch, wo Ameisen selten sind, beispielsweise in feuchten und dunklen Buchenwäldern. Biologen der Technischen Universität München haben nun herausgefunden, dass Schnecken dort den Transport der Pflanzensamen übernehmen.

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→Originalpublikation

CITES und Innovative Financing wollen zusammenarbeiten

CITES und Innovative Finance
CITES und Innovative Finance

CITES und die schweizer Stiftung "Innovative Finance" haben eine Zusammenarbeit angekündigt, um innovative Finanzierungsmöglichkeiten für den Naturschutz zu finden. Dabei werden auch Aktivitäten mit der Industrie und aus dem Finanzsektor angestrebt. Unter anderem wird in Technologie investiert um Labore mit DNA-Analysetechnik auszustatten, um forensische Erkenntnisse gegen Wildtierschmuggel einsetzen zu können.

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Wald-Assessment Daten jetzt Online verfügbar

fao logoDaten des 2010 Global Forest Resources Assessment (FRA) wurden von der Food and Agriculture Organization of the UN (FAO) jetzt online Verööfentlicht. Die FRA macht ein Monitoring in Wäldern in 5 bis 10 jährigen Intervallen und wird bereits seit 1946 erstellt.
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Kaltwasserkorallen als Anpassungskünstler?

Kaltwasserkorallen_GEOMAR
Kaltwasserkorallen Quelle: GEOMAR

Können Kaltwasserkorallen der Versauerung des Meeres standhalten? Eine Langzeitstudie des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zeigt, dass die am weitesten verbreitete Art Lophelia pertusa entgegen aller Prognosen trotz eines steigenden Kohlendioxidgehalts anscheinend unbehelligt weiterwächst.

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"Aliens" gefährden Biodiversität - Kommission schaltet Konsultation

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Ambrosia artemisiifolia Foto: J.Novak

Invasive gebietsfremde Arten können außerhalb ihres natürlichen Lebensraums die biologische Vielfalt gefährden. Sie verursachen dabei EU-weit Schäden in Höhe von ungefähr 12,5 Mrd. Euro jährlich. Die EU-Kommission will ein in ihrer Biodiversitätsstrategie 2020 angekündigtes neues Instrument einführen und sammelt Meinungen und Ideen. Bis zum 12. April können sich Interessierte an einer öffentlichen Befragung über die Bekämpfung gebietsfremder invasiver Arten beteiligen.

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DNA-Barcoding funktioniert: Münchener Forscher entdecken gefährlichen Pflanzenschädling

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Kirschessigfliege
Foto: L. Hendrich

Forscher der Zoologischen Staatssammlung München wiesen im Rahmen des Forschungsprojektes "Barcoding Fauna Bavarica" einen sehr gefährlichen neuen Pflanzenschädling in Deutschland nach. Die Kirschessigfliege Drosophila suzukii stammt ursprünglich aus Ostasien und hat sich inzwischen in Nordamerika sowie seit 2008 auch in Südeuropa als gefährlicher Schädling etabliert. Sie wurde vermutlich durch befallene Früchte im Handel verschleppt und verursacht massive Schäden in Steinobst- und Beerenkulturen sowie im Weinbau. Die Münchener Forscher bestätigten die Identität der Fliege mit genetischen Methoden und lieferten damit erstmalig einen Beweis für die ökonomische Bedeutung des Barcoding.

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Lübeck: „Hotspot der biologischen Vielfalt in Deutschland"

Naturmuseum-SchwalbeDas Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat Teile Lübecks zum „Hotspot der biologischen Vielfalt in Deutschland" ernannt. Dies sind Regionen in Deutschland, die eine besonders hohe Dichte und Vielfalt charakteristischer Arten und Lebensräume aufweisen. Sie wurden jetzt im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsvorhabens des BfN ermittelt.

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Experteninterview

EU-Agrarreform und Ökologische Vorrangflächen

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„Die Forderung nach der kompromisslosen Erhaltung aller Anbauflächen ist falsch verstandener Liberalismus."

Im nefo_logo_text-Interview:
Dr. Michael Glemnitz
(ZALF Müncheberg)

Vortragsmitschnitt

Sind Vögel nützlich?
Globaler Wandel und Ökosystemleistungen von Vögeln

boehning-gaese

Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese
Geschäftsführende Direktorin Bik-F

Vortrag am 10.01.2012
Politechnische Gesellschaft Frankfurt

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Medientipps

3sat scobel, 23.02. 20:15 Uhr
"Warum rettet der Mensch manche bedrohte Tierarten, andere nicht?"
Dr. Carsten Neßhöver (NeFo) bei "Wissenschaft am Donnerstag"


 3sat nano 13.02. 18.30 Uhr
Eiskaltes Leben
In winzigen Kanälen des Antarktiseises lebt ein "Mikrokosmos von Tieren in einem komplexen Ökosystem", sagt Maike Kramer, Meereisbiologin am AWI.


 3sat nano 16.02. 18.30 Uhr
Klimawandel lässt Wölfe hungern
Im Winter fallen freilaufende Rinder im westlichen Kanada oft ausgehungerten Wölfen zum Opfer. Der Grund: Durch den Klimawandel hat sich der Borkenkäfer dort stark vermehrt und ein Baumsterben ausgelöst, sodass Beutetiere wie Elch und Reh ausfallen.


D-Radio Kultur 31.01.
Kampf gegen die "Leitkultur des Verschwendens"
Sozialpsychologe Harald Welzer sammelt "Geschichten des Gelingens"


Goethe-Institut: Wird die Öko-Energie zum Fluch? – Interview mit Michael Succow
Michael Succow setzt sich mit seiner Stiftung im In- und Ausland für den Erhalt intakter Landschaften ein. Mehr Windräder, Hochspannungsleitungen und Monokulturen für Biogas-Anlagen: Geht die Energiewende auf Kosten von Deutschlands Landschaft?


Berliner Morgenpost, 31.01.
Schmetterlinge sind zu langsam für Klimawandel
In Europa verschieben sich die idealen Lebensräume für Schmetterlinge immer weiter nach Norden. Sie müssten also wandern – sind jedoch verwirrt.


DW-Radio 10.02.
Der Wanderalbatros profitiert vom Klimawandel


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