Eigene Pressemitteilungen

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Globaler Rat zur Biologischen Vielfalt IPBES gegründet

IPBES_logoWeltgemeinschaft beschließt auf Sitzung in Panama offiziell die Einrichtung einer neuen weltweiten Plattform zur wissenschaftlichen Politikunterstützung. Viele politische Fragen bleiben offen. Mit dem Sekretariat in Bonn hat Deutschland nun die Verantwortung, die notwendigen Entscheidungen herbeizuführen, damit sich die Aufnahme der inhaltlichen Arbeit von IPBES nicht noch weiter verzögert.

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Deutschland bekommt den Sitz des „Weltbiodiversitätsrates"

IPBES_logoIn Panama tagt derzeit die UN-Staatengemeinschaft, um mit IPBES (Intergovernmental Science Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) das Pendant zum Weltklimarat in Naturschutzfragen ins Leben zu rufen. Eine wichtige Entscheidung ist diesbezüglich gestern Nacht gefallen: der Sitz des künftigen Sekretariats wird in Bonn sein. Diversitas Deutschland e.V. und die deutsche Biodiversitätsforschung begrüßen die Wahl und erwarten sich eine gesteigerte Sichtbarkeit der eigenen Leistungen. Das Projekt Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NeFo) unterstützt die Einbindung der deutschen Forschungscommunity in die Arbeit des Politikberatungsgremiums auf breiter Basis.

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IPBES: Wird Bonn der künftige Sitz des„Weltbiodiversitätsrates"? – NeFo-Blog von der Konferenz in Panama

ipbes-blogAm 16. April beginnt in Panama City die zweite Konferenz zur Einrichtung der Intergovernmental Science Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES). Noch ist unklar, wie das wissenschaftliche Politikberatungsgremium zur Erhaltung der biologischen Vielfalt an eine oder mehrere UN-Organisationen angegliedert werden wird. Von dieser Entscheidung hängt ab, ob IPBES schon jetzt offiziell gegründet werden kann oder erst noch ein Gang durch die UN-Instanzen nötig ist. Unklar ist auch, ob es ein eigenständiges Wissenschaftlergremium geben wird. Als sicher gilt hingegen, dass die Entscheidung für den Sitz des Sekretariats fallen wird. Deutschland hat sich mit Bonn darum beworben.

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News aus der gesamten deutschen Biodiversitätsforschung immer aktuell bei NeFo und twitter

twitter-logo-650x317Seit 2009 bietet das Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland einen Presseservice an. Unter www.biodiversity.de finden Sie tagesaktuelle Meldungen aus der gesamten deutschen Forschungscommunity und Biodiversitätspolitik. Wir vermitteln Experten aller relevanten Fachrichtungen, unterstützen Sie bei der Rechereche und veröffentlichen regelmäßig eigene thematische Beiträge. Per Twitter und rss-feed können Sie sich nun auf neue Einträge hinweisen lassen.

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Ökosystemleistung Frühling oder wie biologische Vielfalt uns glücklich macht

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Foto: C. Nesshoever

Es ist wie eine Befreiung. Die Temperaturen steigen, die ersten Singvögel sind aus dem Winterexil zurück und singen, die Frühjahrsblüher zeigen sich von ihrer schönsten Seite. Man hat das Gefühl, die Natur, und mit ihr die Menschen, atmen auf. Selbst so genannte naturferne Menschen sprechen jetzt von Natur. Zum lang ersehnten Frühlingsanfang wird der kulturelle Wert der biologischen Vielfalt besonders deutlich. Was aber genau erzeugt dieses Gefühl von Aufatmen? Welche Art von Natur spielt dabei eine Rolle und wieso?

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Die beste CCS-Technologie hat die Natur erfunden: Das Moor

Foto: A. Damm / pixelio
Foto: A. Damm / pixelio

Erste Verhandlungserfolge bei der UN-Klimakonferenz in Durban: Neben der Erhaltung und Wiederherstellung von Wäldern in Entwicklungsländern sollen auch die Moore in die REDD-plus-Ausgleichszahlungen einbezogen werden. Das nützt auch der biologischen Vielfalt.

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Was ist ein Wald? Bei der UN-Klimakonferenz wird diese grundlegende Frage nicht gestellt

durban_156Am 4. Dezember ruft die „Collaborative Partnership on Forests", einem Zusammenschluss verschiedener UN-Organisationen, zum 5. Forest-Day auf, der begleitend zur Weltklimakonferenz in Durban stattfindet. Der Zusammenschlusses soll Vorschläge ausarbeiten, wie der REDD-Mechanismus wirklich die Entwaldung artenreicher Entwicklungsländer stoppen kann. Die Idee ist, Entwicklungsländer für die Erhaltung und Wiederaufforstung von Wäldern zu entschädigen. Das Geld bekämen bisher jedoch auch Besitzer von Palmöl- und Papierplantagen, denn nach der Klimarahmenkonvention erfüllen auch große Monokulturen die Definition von Wald. Dies fördere sogar noch den Waldverlust, kritisieren inzwischen viele Wissenschaftler. In Durban wird die Walddefinition dennoch kein Thema sein. Dr. Till Pistorius, Mitglied der deutschen Delegation, erzählt im NeFo-Interview, weshalb die bisherige Haltung der Klimapolitik nicht reicht.

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Biodiversität als Krankenversicherung – Forschungspartner laden zu thematischer Workshopreihe ein

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Tigermücke Quelle: pixelio

Die Gesundheit der Weltbevölkerung hängt wesentlich vom Zustand der Ökosysteme ab. Biologische Vielfalt ist nicht nur Quelle für Infektionskrankheiten, sie hält sie auch gleichzeitig in Schach. Wie sich Krankheitserreger in Ökosystemen halten, wie sie Artgrenzen überspringen und welchen Einfluss menschgemachte Störungen haben, sind aktuelle Fragen der Gesundheits- und Biodiversitätsforschung. Das Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung lädt, zusammen mit Partnern wie dem Senckenberg Forschungsinstitut und der Humboldt-Universität Berlin, zu zwei thematischen Workshops in Frankfurt und Berlin, um aktuelle Beispiele und Forschungsergebnisse vorzustellen und Lösungsansätze zu diskutieren.

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Wildtierfleisch aus den Tropen – das unterschätzte Risiko für Infektionskrankheiten

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Affenfleisch Foto: IUCN

Der Handel mit Wildtierfleisch aus Regenwäldern oder Savannen, dem so genannten Bushmeat, gefährdet nicht nur einzelne Arten. Er fördert auch die Ausbreitung gefährlicher Infektionskrankheiten wie Malaria, Ebola- oder SARS. Natürliche Feinde von Überträgern, wie etwa Frösche gegen Stechmücken, fallen weg. Oder aber der Verzehr des Fleisches selbst führt zur Infektion. Der nachhaltige Umgang mit den Naturressourcen, insbesondere Wildfleisch, wird eines der Themen der Vertragsstaatenkonferenz der CBD im kommenden Jahr sein. Interdisziplinäre Forschungsprojekte in Afrika mit deutscher Beteiligung beschäftigen sich mit der Frage, wie Krankheitserreger verbreitet werden und wie sie Artgrenzen überschreiten. NeFo hat den Stand der Forschung zu den Hauptthemen der COP11-Vorbereitungskonferenz, der SBSTTA 15, die diese Woche in Montreal stattfindet, als Faktenblätter zusammengestellt.

Den gesamten Artikel, die Faktenblätter sowie weitere Meldungen aus der deutschen Biodiversitätsforschung und -politik finden Sie hier

Ansprechpartner:
Sebastian Tilch
NeFo-Pressereferent
Telefon: 0341-235-1062
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Web: http://www.biodiversity.de

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Experten:
Biologische Vielfalt ist die Voraussetzung für anpassungsfähigere landwirtschaftliche Systeme mit Nutzpflanzen, Bäumen und Tieren

WelternaehrungErtragreiche Landwirtschaft, die Grundlage der Ernährungssicherung, wird in Zeiten des Klimawandels, vor allem in warmen Regionen, zunehmend zur Herausforderung. Anpassungsmöglichkeiten an die neuen Bedingungen sind für die Landwirte dabei überlebenswichtig. Welchen Beitrag dabei die Agrobiodiversität, also die Vielfalt von Arten und die genetische Variation von Nutzpflanzen, zur Sicherung der Welternährung leisten kann, sollte ein interdisziplinärer Expertenworkshop im März 2011 klären.

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