Unser Service

Wir fassen für Sie die neuesten Entwicklungen in der Biodiversitätsforschung und -politik zusammen, liefern Ihnen Einschätzungen und Stellungnahmen von Experten aus verschiedenen Disziplinen der Biodiversitätsforschung in ganz Deutschland und geben Einblicke in die Hintergründe und das politische Umfeld. Selbstverständlich vermitteln wir Ihnen auch gern direkte Ansprechpartner aus dem Forschungsnetzwerk.

Aktuelles

Chance vertan: Bundestag lehnt Stärkung der Taxonomie ab

vbio_logoDer Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO e.V.) bedauert, dass sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages am 10. Mai gegen eine Stärkung der taxonomischen Forschung und Lehre ausgesprochen haben. Damit wurde die Chance vertan, durch die Unterstützung von Ausbildung, Forschung und Infrastrukturen und die Schaffung beruflicher Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs diese für den Erhalt und Erforschung der Biodiversität so wichtige Disziplin zukunftsfähig zu machen.

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WWF Living Planet Report 2012“: Planet am Limit

WWF_LPR_2012_Seite_01Der Mensch beutet die natürlichen Ressourcen der Erde gnadenlos aus. Immer mehr verdrängt er Tiere und Pflanzen und breitet sich in ihren Lebensräumen aus. Die Folgen: Artensterben, Umweltkatastrophen, Überfischung Wasserknappheit und Extremwetter. Lebt die Menschheit weiter wie bisher, benötigen wir bis zum Jahr 2030 zwei Planeten, um unseren Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken. Bis zum Jahr 2050 wären es knapp drei. Das sind die Erkenntnisse des „Living Planet Report 2012“, einer zweijährig erscheinenden Studie zum Gesundheitszustand der Welt, die der WWF jetzt vorlegt hat.

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Globaler Online-Atlas der Arten – Großprojekt „Map of Life“ geht an den Start

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Quelle: Yale University , Daten von www.mappinglife.org

Wissenschaftler der Yale University haben erstmals die in Zusammenarbeit mit dem Biodiversität und Klima Forschungszentrum und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung sowie weiteren Partnern entstehende „Map of Life“ vorgestellt. Das einzigartige Großprojekt bündelt Daten zur Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten und zeigt Weltkarten zu deren Vorkommen. Die Startversion enthält bereits 30.000 verschiedene Arten, darunter alle Säugetiere sowie alle Vögel, Amphibien, Reptilien und nordamerikanischen Fische.

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Der BIOTA West-Atlas – 10 Jahre Biodiversitätsforschung in einem Buch

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Copyright: Institut für physische Geographie, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Rund 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler deutscher Universitäten und Forschungseinrichtungen haben 10 Jahre lang zusammen mit afrikanischen Partnern die biologische Vielfalt Westafrikas und deren Wandel untersucht. Die Ergebnisse dieses vom Bundesforschungsministerium geförderten Mammutprojekts „BIOTA (Biodiversity Transect Analysis) West“ liegen nun in drei Atlanten vor. Das umfangreiche Kartenmaterial und detaillierte Analysen zur Vielfalt und zum Zustand der Flora und Fauna sollen Entscheidungsträgern vor Ort Ansätze für Schutzmaßnahmen dieser einzigartigen Ressource liefern.

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Ökosystemdienstleistungen von Bestäubern - Produkte im Supermarkt könnten langfristig teurer werden

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Obstvielfalt im Super-
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Der ökonomische Wert von bestäubungsabhängigen Anbaufrüchten hat sich in den vergangenen Jahren weltweit deutlich erhöht. Der Wert der ökologischen Dienstleistung durch Bestäubung nahm von rund 200 Milliarden US-Dollar im Jahr 1993 auf rund 350 Milliarden US-Dollar im Jahr 2009 zu. Erstmals konnten die Forscher auch zeigen, in welchen Regionen der Welt der Wert der Bestäubung besonders hoch und die Landwirtschaft zudem besonders abhängig von tierischer Bestäubungsleistung ist.
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Vermaisung könnte ein Ende haben

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Maisanbau für Bioenergie Foto: dpa

Biogas aus Wildpflanzen ist wirtschaftlich genauso attraktiv wie Biogas aus Mais. Der Einsatz von naturnahen Kulturen hätte auch ökologische Vorteile. Bereits im Jahr 2009 hatte die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim erste Versuchsflächen eingerichtet, auf denen eine Saatgutmischung aus 25 verschiedenen Pflanzenarten ausgebracht wurde.

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Es geht los: Die Eier sind gelegt – Adler-TV überträgt live aus dem Schreiadler-Horst!

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Foto: Deutsche Wildtier Stiftung/U. Bergmanis

Das Brutgeschäft bei den stark bedrohten und in Deutschland extrem selten gewordenen Schreiadlern hat begonnen. Dazu gehört auch ein Schreiadler-Paar in Lettland, im Naturreservat Teici. Das Besondere an diesem Paar: Es ist der Star einer Live-Übertragung. Die Web-Kamera auf der Site der Deutschen Wildtier Stiftung ermöglicht einen einzigartigen Blick durch das Schlüsselloch der Natur. 

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Ökosystemleistungen in der Landwirtschaft - Ein neuer Kurs für die Gemeinsame Agrarpolitik der EU?

bbaw_logoIn einem Beitrag, der am 4. Mai 2012 in der renommierten Fachzeitschrift Conservation Letters erscheint, plädiert ein Autorenteam der interdisziplinären Forschungsgruppe „Ökosystemleistungen“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften dafür, die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union als Instrument zur Sicherung von Ökosystemleistungen weiterzuentwickeln.

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Mitteldeutschland wird Zentrum der deutschen und internationalen Biodiversitätsforschung

dfg_logo_blauDer Forschungsverbund Halle-Jena-Leipzig erhielt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) den Zuschlag für iDiv, das Deutsche Zentrum für Integrative Biodiversitätsforschung. "Damit wurde die exzellente Forschung zur Biodiversität in Leipzig, Halle und Jena belohnt", sagt Prof. Dr. Beate Schücking, Rektorin der Sprecheruniversität Leipzig. Die DFG fördert das Zentrum mit Sitz in Leipzig mit jährlich sieben Millionen Euro - und das bis zu zwölf Jahre.

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Forscher wollen mit „Barcodes" sicher und schnell Tier- und Pflanzenarten bestimmen

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Foto: J.Dambach/GBOL

Ähnlich wie beim Preis an der Supermarktkasse  wollen Biologen mit Hilfe von Barcodes heimische Tier- und Pflanzenarten effizienter bestimmen. German Barcode of Life (GBOL) heißt die Initiative, für die in Deutschland Wissenschaftler aus Zoologie und Botanik kooperieren. Botaniker der Universität Bonn haben die Federführung für die Pflanzenwelt. Die Gesamtkoordination des GBOL-Projektes liegt beim Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn.

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Aktuelle Meldungen sofort

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Experteninterview

Biodiversität und die Leistungen des Ökosystems Wald

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„Der Wald ist mehr als nur ein Holzproduzent"

Im nefo_logo_text-Interview:
Dr. Georg Winkel (Universität Freiburg)

Faktenkoffer

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Alle Hintergrundinformationen zur Biodiversität

Medientipps

 NDR Info 04.05.2012, 21:05 Uhr
Logo-Wissenschaftsmagazin:

Sind auch Pflanzen vom Aussterben bedroht?
Interview mit Prof. Dr. Thomas Borsch, Direktor des Botanischen Gartens und des Botanischen Museums der FU Berlin


ZEIT-Online 27.04.2012
Crowdsourcing: Mücken einfangen, einfrieren und einschicken


FAZ-Online 20.04.2012
IPBES: Bonn verwaltet die globale Artenvielfalt


ZEIT-Online 20.04.2012
IPBES: UN-Wissenschaftsrat zur biologischen Vielfalt entsteht in Bonn


 D-Radio Wissen 18.04.2012
Wissenschaftler: Städter müssen bewusster gärtnern.
Wissenschaftler haben untersucht, wie private Gärten in Städten bepflanzt sind und wie sich das auf das Ökosystem auswirkt.


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