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Klimarahmenkonvention (United Nations Framework Convention on Climate Change - UNFCCC)

Gleichzeitig mit der CBD entstand die Klimarahmenkonvention. Sie ist finanziell deutlich besser ausgestattet als die CBD und verfügt mit dem Kyoto-Protokoll über einen rechtlich bindenden Verhandlungsmechanismus.

Relevant für Biodiversität ist neben generellen Klimaverhandlungen vor allem der Waldschutz. Wälder speichern große Mengen an Kohlenstoff. Die Rodung der Wälder (Landnutzungsänderungen) hat zu rund 20 % zu den globalen anthropogenen Treibhausgasemissionen beigetragen. Unter anderem motiviert durch den Stern-Report, der Waldschutz als vergleichsweise günstige Klimaschutzmaßnahme dargestellt hat, wird im Rahmen des Kyoto-Protokolls über hohe Summen für den Schutz des tropischen Regenwaldes verhandelt. Die Vorschläge werden unter den Acronym REDD (Reduced Emissions from Avoided Deforestation and Degradation) zusammengefasst.

Allerdings gibt es einige kritische Punkte, die u.a. die Zusätzlichkeit, die Verlagerung von Emissionen, das „Freikaufen“ der Industrieländer und die Rechte der indigenen Völker betreffen.

→UNFCCC-Homepage

Weitere Links:

→Kyoto-Protokoll
→REDD
→Dokumentation WS Wald und Klima 2008
→Projekt des BMU über die GTZ