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IPBES - Welche Rolle spielt Deutschland und seine Forschung künftig im „Weltbiodiversitätsrat"?

nefo_nackt organisierte am 7. /8. Juli 2011 in Bonn einen Workshop zur Rolle deutscher Expertise in IPBES

 

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IPBES-Workshop im Leoninum Bonn
Wie könnten effektive Strukturen aussehen, welche Akteure sollten vertreten sein und welche Wissensformen neben der Forschung sollten noch einfließen? Um derartige Fragen ging es am 7. und 8. Juli in Bonn beim "Informations- und Diskussionsworkshop zur Einbindung deutscher Expertise in IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services)". NeFo hatte im Auftrag des Ministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Experten aus der Forschung, NGOs und anderen Interessierte eingeladen, um die Bedürfnisse und Visionen zu einem solchen künftig einflussreiches Politikberatungsgremium zu diskutieren.

 

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Dr. Karl Eugen Huthmacher (BMBF)
Rund 90 Teilnehmer aus Umwelt- und Forschungspolitik, wissenschaftlichen Gesellschaften, Forschungverbünden, Umweltorganisationen und Medien informierten sich an zwei Tagen über den bisherigen Werdegang von IPBES, besondere Herausforderungen, auch im Vergleich zum Weltklimarat IPCC, und stellten ihre Stellungnahmen vor. Im Anschluss wurden in Arbeitsgruppen diskutiert, wie die deutsche Wissenschaft zu den Bedürfnissen der internationalen Politik in Entscheidungsprozessen beitragen könnte.
 

 

Herausgekommen ist ein Abschlussdokument, das die gemeinsamen Ideen zusammenfasst. Dieses wird in englischer Übersetzung an die UNEP weiter geleitet, die Anfang Oktober die erste offizielle IPBES-Sitzung in Nairobi abhalten wird.

 

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Gertrud Sahler (BMU)

Abschlussdokument  600px-adobe_acrobat_logo.svg 

Final Declaration (englische Übersetzung des Abschlussdokuments) 600px-adobe_acrobat_logo.svg

Workshop-Programm600px-adobe_acrobat_logo.svg



Darüber hinaus stehen Ihnen die schriftlichen Stellungnahmen vieler deutscher Institutionen und Organisationen aus dem Bereich der Biodiversitäts- und Global Change-Forschung zur Verfügung, die zum Teil in Bonn anwesend waren.
 

Auch wenn Sie nicht am Workshop am 7. /8. Juli 2011 in Bonn teilnehmen konnten, haben Sie hier die Möglichkeit, die Videoaufzeichnung der Vorträge als Stream anzusehen. Klicken Sie hierzu die entsprechenden Links an und öffnen Sie gleichzeitig den zugehörigen Powerpoint-Vortrag.

 
Sylvia Kaplan (BMU), Überblick über den internationalen IPBES-Prozess

  Vortrag Video
Christoph Görg (UFZ), Aktueller Stand der Diskussion zu Struktur und Arbeitsprogramm von IPBES

  Vortrag Video
Carsten Neßhöver (UFZ/NeFo), Beteiligungsmöglichkeiten der Wissenschaft an IPBES

  Vortrag Video
Christiane Textor (IPCC Koordinierungsstelle), Erfahrungen aus dem IPCC-Prozess

  Vortrag Video
Diversitas Deutschland e.V. und Nationalkomitee für Global Change Forschung (NKGCF), Elisabeth Kalko

Stellungnahme Vortrag Video
DFG-Senatskommission Biodiversität, Markus Fischer

Stellungnahme Vortrag Video

Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU), Reinhold Leinfelder

Stellungnahme Vortrag Video
Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF), Klaus Henle

Stellungnahme Vortrag Video
Leibniz Gemeinschaft: Leibniz Verbund Biodiversität (LVB), Matthias Premke-Klaus

Stellungnahme

Vortrag Video
Gesellschaft für Ökologie (GFÖ), Stefan Hotes

Stellungnahme Vortrag Video
Deutsche Gesellschaft für Tropenökologie (GTÖ), Karl-Eduard Linsenmair Stellungnahme Vortrag Video

Verband Botanischer Gärten, Thomas Borsch

Video

Verband Biologie, Biowissenschaften, Biomedizin (VBIO), Kerstin Elbing

Stellungnahme Vortrag Video
Konsortium Deutscher Naturwissenschaftlicher Forschungssammlungen (DNFS), Wolfgang Wägele

Stellungnahme Video
Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM)

Stellungnahme
Global Biodiversity Information Facility Deutschland (GBIF-D), Christoph Häuser

Stellungnahme Vortrag Video
IUCN Species Survial Commission, Viola Clausnitzer

Stellungnahme Vortrag Video
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), Herr Weigel

Stellungnahme
Institut für Biodiversität des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI), Herr Weigel

Stellungnahme
Naturschutzbund Deutschland (NABU), Claus Mayr

Stellungnahme Video
Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND)

Stellungnahme
World Wide Fund For Nature Deutschland (WWF Deutschland)

Stellungnahme