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Feature

Forschungsatlas

Der NeFo Atlas der Forschungsakteure enthält aktuell 1200 Einträge und 500 ForscherInnen Profile. Hier finden Sie die passenden ExpertInnen für Ihre Fragen zur biologischen Vielfalt.

Nachrichten

Umfrage zur Planung des Workshops zu OneHealth/EcoHealth

Die Umfrage dient der Vorbereitung des Workshops vom 6./7.10.2016 in Brüssel zu Konzepten und Ansätzen einer einheitlichen Betrachtung von menschlicher und ökosystemarer Gesundheit. Hierzu haben CBD und WHO 2015 bereits einen gemeinsamen Bericht vorgelegt, der als Grundlage dienen soll.

UN-Wissenschaftsbeirat mit Empfehlungen zu Forschung für SDGs

Akademie, Leopoldina, Politikberatung

Schwerpunkte der Empfehlungen sind die Rolle der Wissenschaft bei der Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsagenda, die vom Klimawandel produzierten Risiken, das Zusammenwirken von Ernährung und Gesundheit, die Vereinbarkeit von Wissenschaft mit traditonellem und indigenem Wissen und die künftige wissenschaftliche Politikberatung in den Vereinten Nationen. Aus Deutschland wirkt Professor Dr. Jörg Hacker, Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, als ad personam berufenes Mitglied im Wissenschaftsbeirat mit.

Off-shore-Windparks verändern Wasserfluss und Gezeitenhöhen

Windkraft, Turbinen, Off-shore, Meer, Gezeiten, Stratifizierung

Britische Wissenschaftler haben die Auswirkungen von Windenergieanlagen vom einzelnen Rotor bis zum Großpark untersucht und festgestellt, dass die Effekte einzelner Anlagen sich summieren und die Durchmischung bzw. Stratifizierung des Wassers bis hin zur Höhe der Gezeiten beeinflussen können. Bereits leichte Veränderungen können hier bestimmte Arten und Artengemeinschaften stören.

Interview

Tschernobyl, ZGF, Bormbacher
Foto: N. Guthier / Zoolog. Gesellschaft Frankfurt (ZGF)

30 Jahre Tschernobyl: Die Katastrophe hat eine Referenzfläche für eine natürliche Landschaft in Europa hinterlassen“ - Interview mit Michael Brombacher

Der Geoökologe Michael Brombacher, Leiter des Referats Europa der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) besuchte 2013 das Schutzgebiet rund um den verunglückten Reaktor von Tschernobyl. Im NeFo-Interview schildert er seine Eindrücke und erklärt, welchen Wert das Gebiet für die ökologische Forschung hat.

Artikel

Elch Brombacher
Foto: M. Brombacher / ZGF

30 Jahre Tschernobyl: Leben unter Dauerstrahlung

30 Jahre nach dem Reaktorunfall hat sich das verseuchte Sperrgebiet zu einem Paradies für Wildtiere entwickelt. Die Populationsdichten haben sich trotz fortwährender Strahlungsbelastung normalisiert. Ein Paradies ist das riesige Sperrgebiet auch für deutsche Biodiversitätsforschende, die hier die Entwicklung der Natur ohne menschlichen Einfluss beobachten können.

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Eigene Pressemitteilung

Tschernobyl, ZGF, Brombacher
Foto: M. Brombacher / ZGF

Tschernobyl 30 Jahre nach dem Unfall: Das Leben geht weiter – ohne den Menschen

30 Jahre und viele Tiergenerationen nach der radioaktiven Verseuchung melden Forscher wieder normale Populationsgrößen. "Der Reaktorunfall hat für Naturforschende eine Referenzfläche für das Leben ohne menschlichen Einfluss geschaffen", meint Michael Brombacher von der Zoolog. Gesellschaft Frankfurt. Und dies scheint zu florieren. Viele Tiere können sich offenbar an die Strahlung anpassen.