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Feature

Forschungsatlas

Der NeFo Atlas der Forschungsakteure enthält aktuell 1200 Einträge und 500 ForscherInnen Profile. Hier finden Sie die passenden ExpertInnen für Ihre Fragen zur biologischen Vielfalt.

Nachrichten

Off-shore-Windparks verändern Wasserfluss und Gezeitenhöhen

Windkraft, Turbinen, Off-shore, Meer, Gezeiten, Stratifizierung

Britische Wissenschaftler haben die Auswirkungen von Windenergieanlagen vom einzelnen Rotor bis zum Großpark untersucht und festgestellt, dass die Effekte einzelner Anlagen sich summieren und die Durchmischung bzw. Stratifizierung des Wassers bis hin zur Höhe der Gezeiten beeinflussen können. Bereits leichte Veränderungen können hier bestimmte Arten und Artengemeinschaften stören.

Neue Studie kratzt an Glaubwürdigkeit des MSC-Nachhaltigkeitssiegels

Fischernetz

In einer interdisziplinären Studie haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“, des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gemeinsam mit internationalen Kollegen die Verlässlichkeit des MSC-Siegels an nordeuropäischen Fischbeständen geprüft. Ihr Ergebnis: Mehr als zehn Bestände wurden stärker befischt als ökonomisch sinnvoll und ökologisch vertretbar wäre.

Krim-Kongo-Fieber-Viren in Afrikanischen Fledertieren

Gesundheit, Biodiversität, Fledermäuse, Infektionskrankheiten, Zoonosen

Das Krim-Kongo Virus ist ein von Zecken übertragener Erreger, der beim Menschen schweres Fieber mit inneren Blutungen auslösen und tödlich sein kann. Ein internationales Forscherteam unter Federführung des Bonner Universitätsklinikums hat nun eindeutige Infektionszeichen bei Fledertieren in verschiedenen Ländern Afrikas nachgewiesen, was nahe legt, dass die fliegenden Säugetiere bei der Verbreitung des Virus eine Rolle spielen.

Interview

Tschernobyl, ZGF, Bormbacher
Foto: N. Guthier / Zoolog. Gesellschaft Frankfurt (ZGF)

30 Jahre Tschernobyl: Die Katastrophe hat eine Referenzfläche für eine natürliche Landschaft in Europa hinterlassen“ - Interview mit Michael Brombacher

Der Geoökologe Michael Brombacher, Leiter des Referats Europa der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) besuchte 2013 das Schutzgebiet rund um den verunglückten Reaktor von Tschernobyl. Im NeFo-Interview schildert er seine Eindrücke und erklärt, welchen Wert das Gebiet für die ökologische Forschung hat.

Artikel

Elch Brombacher
Foto: M. Brombacher / ZGF

30 Jahre Tschernobyl: Leben unter Dauerstrahlung

30 Jahre nach dem Reaktorunfall hat sich das verseuchte Sperrgebiet zu einem Paradies für Wildtiere entwickelt. Die Populationsdichten haben sich trotz fortwährender Strahlungsbelastung normalisiert. Ein Paradies ist das riesige Sperrgebiet auch für deutsche Biodiversitätsforschende, die hier die Entwicklung der Natur ohne menschlichen Einfluss beobachten können.

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Eigene Pressemitteilung

Tschernobyl, ZGF, Brombacher
Foto: M. Brombacher / ZGF

Tschernobyl 30 Jahre nach dem Unfall: Das Leben geht weiter – ohne den Menschen

30 Jahre und viele Tiergenerationen nach der radioaktiven Verseuchung melden Forscher wieder normale Populationsgrößen. "Der Reaktorunfall hat für Naturforschende eine Referenzfläche für das Leben ohne menschlichen Einfluss geschaffen", meint Michael Brombacher von der Zoolog. Gesellschaft Frankfurt. Und dies scheint zu florieren. Viele Tiere können sich offenbar an die Strahlung anpassen.